pausieren ist eine Kunst

»Die Kunst des Ausruhens
ist ein Teil der Kunst des Arbeitens«

schreibt der Romancier John Steinbeck

Wer sich Zeit nimmt
und in Ruhe darüber nachdenkt und nachspürt,
wird Herrn Steinbeck zustimmen:

Nach der Pause sind wir in der Regel wieder frisch und motiviert.
Oft sind wir leistungswilliger und leistungsfähiger als vor der Unterbrechung.
Häufig werden Lösungswege sichtbar, die vor der Pause niemand erahnte.

-

Allerdings kommen viele Menschen in ihrem Arbeits-Alltag,
den sie hektisch und mit vielen Ansprüchen (auch an sich selbst) belastet erleben,
gar nicht auf den Einfall,
eine Pause ein zu legen.

-

Wenn Sie diesen Aussagen bisher zustimmen:

-

Was hindert Sie?

- !

Wann entscheiden Sie,
Ihre nächste Pause zu nehmen?

- !

Wie gelingt Ihnen die Unterbrechung?

-

Ich wünsche Ihnen immer wieder erfrischende Pausen!

Sollten Sie der Meinung sein, für Pausen keine Zeit zu haben,
rate ich Ihnen, diese Vorstellung ernsthaft und kritisch zu überprüfen.

Wenn das nicht alleine gelingen sollte, ist Supervision oder Coaching eine Möglichkeit zur Überprüfung und möglicherweise zur Veränderung Ihres Arbeits- und Pausen-Verhaltens.

Weiterführende Links

zuletzt bearbeitet am 27.07.2010            zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

Kooperation entlastet

Lehrkräfte könnten sich meiner Beobachtung und eigenen Erfahrung nach Ihre Arbeit durch Kooperation und gegenseitige Anregung und Unterstützung angenehmer gestalten, als sie dies häufig tun:

  • Viele Lehrkräfte bereiten ihre neuen Unterrichtsentwürfe alleine vor.
    In der Entwicklung von neunen Ansätzen und Methoden für den Unterricht ist kollegiale Zusammenarbeit sinnvoll, weil mehr Ideen zur Verfügung stehen.

    Ideal ist der Aufbau eines funktionierenden, kollegialen Netzwerks.
  • Viele Lehrkräfte entwickeln jeden Unterrichtsinhalt neu.
    Es ist aber sicher anzunehmen, dass es schon entwickelte Unterrichtsentwürfe anderer Lehrkräfte gibt, die man austauschen könnte.
    Ganz s
    icher wird jede Lehrkraft sich neue Unterrichtsinhalte persönlich aneignen.
    Aber es ist wesentlich entlastender, sich eine schon erprobte Unterrichtsskizze anzueignen, als Unterrichtsentwürfe ganz neu zu entwickeln.
  • Wer unterrichtet, muss sich immer wieder neues Material erarbeiten und dadurch wächst die Datenmenge ständig. Wer einmal einen Unterricht entworfen hat, möchte diesen Entwurf wieder finden. Entwürfe oder Kopiervorlagen zu suchen, bedeutet für mich sinnlose Zeitvergeudung.
    Ein Austausch über Recherche- und Ordnungssysteme und Erfahrungen damit kann sinnvoll und unterstützend sein.

Ein paar meiner Erfahrungen und Anregungen – auch zum downloaden – habe ich unter “Service” in dieser Website hinterlegt.

Für Lehrkräfte sehr zu empfehlen: Gruppen-Supervision
Dort können Themen der Teilnehmenden individuell bearbeitet werden und gleichzeitig wird die unterstützende Wirkung einer guten Gruppe erfahrbar. Zur Ausschreibung einer fortlaufenden Gruppe.

Zuletzt überabeitet am 09.01.2010 / 15:10 Uhr

dein blaues Wunder

Du wirst noch dein blaues Wunder erleben,
sagte meine Großmutter
und das war natürlich drohend gemeint.
Aber ich hatte immer schon
ein erotisches Verhältnis zur Sprache, zu Wörtern
und es gibt für mich keine größere Verheißung
als das blaue Wunder.
Auf dem Weg zum blauen Wunder
lernte ich schreiben, zuhören, lesen,
zaubern, weinen, lachen …“

Luisa Francia