als Lehrkraft angenehm arbeiten

Lehrkräfte können und müssen Ihre Arbeit zu einem Teil selbst gestalten.

Diesen Teil können Sie für sich angenehm, in einem passenden Arbeitsumfeld einrichten, sich damit gesund und effektiv halten und auch noch selbst entlasten.

Ich empfehle:

  1. klug zu planen
  2. systematisch zu arbeiten
  3. einfach und sinnvoll zu ordnen
  4. sich durch Kooperation, Arbeitsteilung und gegenseitige Unterstützung zu entlasten.

Wer seinen eigenen Arbeitsrhythmus noch nicht gefunden hat, mache sich auf die Suche. –
Es lohnt sich!

Einige Ideen dazu:

  • Wer mit aktuellem Material unterrichten und auf der Höhe der Zeit sein möchte, hat immer wieder Phasen von Weiterentwicklungen ganzen Unterrichts-Einheiten zu bewerkstelligen.
    Korrektur-Zeiten sind ebenso ein zu planen wie Zeiten für die Entwicklung von Unterrichts-Entwürfe und die Überabeitungen älteren Materials.
  • Wer unterrichtet, wird sich immer wieder ganz neues Material erarbeiten.
    Viele Lehrkräfte entwerfen neuen Unterricht alleine – oft parallel.
    Kollegiale Zusammenarbeit und Arbeitsteilung ist bei der Entwicklung von neunen Ansätzen und Methoden für den Unterricht sehr sinnvoll und auch entlastend.
  • Langfristig ist der Aufbau eines funktionierenden, kollegialen Netzwerks zur Unterstützung der Lehrkräfte bei der Entwicklung und Stabilisierung der Berufsidentität und zur Bearbeitung schwieriger Situationen wichtig.
  • Die Daten- und Material-Menge wächst ständig. Wer einmal einen Unterricht entworfen hat, möchte diesen Entwurf wieder finden. Entwürfe oder Kopiervorlagen zu suchen, bedeutet sinnlos  Zeit zu vergeuden. Ein Austausch über Recherche- und individuelle Ordnungssysteme und die Erfahrungen damit kann sinnvoll sein.

Ein paar Anregungen zu meinem funktionierenden Ordnungs-System (siehe Arbeitsproben in der Service- und Download-Seite dieser Website) habe ich auf dieser Homepage hinterlegt.

einen eigenen Rhythmus finden

Die Arbeit gehört in eine Lebensumgebung und kann als Bereicherung und sinnvoll erlebt werden, wenn sie eingepasst ist in eine eigene Lebens-Vision. Diese gibt den Rahmen für die Planungen und die Richtungen für die Improvisationen.

Entgegen der weit verbreieten Vorstellung von „Work-Life-Balance“, also der Gegenüberstellung von Arbeit und Leben mit Priorität auf der Arbeit oder auf das Leben, vertrete ich die lustvolle Auffassung, dass Arbeit auch Spaß machen kann, darf und sogar soll. Hilfreiche Anregungen dazu finden sich im lesenwerten Artikel mit 5 Antithesen zur sogenannten „Work-Life-Balance“ von Jochen Mai.

Dazu gibt es, den passenden Rhythmus für die eigene Lebensgestaltung mit allen Bereich zu entwickeln und immer wieder zu überprüfen.
Dazu – für den Bereich der Lehrkräfte – einige Hinweise zu passenden Arbeitsstrukturen.

Interessante Links:

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zuletzt bearbeitet am 10. Oktober 2016       zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

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