Lehrer lernen (Profession Lehrkraft – 7)

Zusammenfassung

Wer konzeptorientiert und klug plant,
den Unterricht systematisch vorbereitet
und diese Vorlagen, weil sie gut geordnet abgelegt wurden, wieder findet,
wird Freude an der Arbeit als Lehrerin/Lehrer und qualitativ guten Unterricht erleben.

Gliederung

Meine Empfehlungen

  1. Formulieren Sie ein persönliches Konzept von Ihrem Unterricht.
  2. Durch Routinen kann das Umfeld von Unterricht energiesparend geplant werden.
  3. Systematische, schriftliche Vorbereitungen von Unterricht fördert Qualität und entlastet langfristig.
  4. Ein einfaches, sinnvolles weil inhaltliches Ordnungssystem kann auch angewendet werden.
  5. Wer regelmäßig reflektiert, kennt die Erfolge und den Verbesserungsbedarf.
  6. Kollegiale Entlastungsmöglichkeiten
  7. Die Anstrengung lohnt sich schon bald – spätestens aber nach ein bis zwei Unterrichtsjahren!

Weiterführende Links

Zur Professionalität von Lehrkräften zähle ich wesentlich

  • persönliche Kompetenz (persönliche Bewusstheit, Selbstreflexivität, Lernbereitschaft, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit und Glaubwürdigkeit)
  • ausgewiesene Fachkompetenz für die unterrichteten Fächer
  • pädagogische Kompetenz (Zielgerichtetheit des pädagogischen Verhaltens auf dem Hintergrund eines eigenen pädagogischen Konzeptes)

Nach einer notwendigen kreative Pausen lege ich neue Texte zum Beruf des Lehrers / der Lehrerin vor.

Nach drei Monaten kreativer Pause habe ich neue Texte zur Profession als Lehrer/Lehrerin verfasst:
Sie sind unter der Navigationsleiste beim Menü-Punkt „Schule und Unterricht“ hinterlegt.
Im Wesentlichen geht es um eine systematische, konzeptorientierte und in der Praxis durch Routinen entlastende Arbeitshaltung.

Meine Empfehlungen sind:

  1. nach einem persönlichen Unterrichts-Konzept zu arbeiten
  2. klug zu planen
  3. den Unterricht systematisch und schriftlich vorzubereiten
  4. ein einfaches und sinnvolles Ordnungssystem zu entwickeln und einzuhalten
  5. regelmäßig zu reflektieren und so Erfolge und Verbesserungsbedarf heraus zu finden
  6. sich durch Kooperation, Arbeitsteilung und gegenseitige Unterstützung zu entlasten
  7. Was sich auf den ersten Blick anstrengend anhört, lohnt sich  –  schon bald!

1. Formulieren Sie ein persönliches Konzept von Ihrem Unterricht.

Für sich selbst schriftlich nieder zu legen, wie Lernen gestaltet, wie Unterricht vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet wird, führt zur Klarheit über die Aufgaben. Insbesondere erscheint es mir hilfreich, sich der eigenen Erfahrungen mit Schule, der Vorstellung vom Lernen und schließlich der Werte und der Wahl der Mittel beim Unterrichten zu versichern.

Mehr dazu können Sie hier lesen.

2. Durch Routinen kann das Umfeld von Unterricht energiesparend geplant werden.

Jedes Schuljahr richte ich Hefter zur Dokumentation des Unterrichts in den einzelnen Klassen.
Dazu habe ich inzwischen ein Formblatt, eine Art Checklist, entwickelt. So behalte ich den Überblick.

Eine andere Form haben die Sitzpläne.

Wieder eine andere Form habe ich für die wochenweise Planung meiner Unterrichtswochen zur Einlage in mein Kalender-Ringbuch entwickelt.

3. Systematische, schriftliche Vorbereitungen von Unterricht fördert Qualität und entlastet langfristig.

Seit Anfang meiner Unterrichtstätigkeit fertige ich meine Vorbereitungen schriftlich an und dokumentiert meine Erfahrungen in regelmäßigen Abständen.
Im Laufe der Zeit sammeln sich so viele unterschiedlich gelungene Unterrichtsansätze an, die dann zum Ausgangspunkt für Überarbeitungen oder Neukonzeptionen werden können.

Die vorgeplante Unterrichts-Skizze mit Zeit-, Ziel-, Teilziel- und Methoden-Angaben hilft mir, im Unterricht souverän über die Zeit und die Inhalte zu verfügen und entsprechend dem Prozess zu- und abgeben zu können: Wenn ein Schritt intensiver gestaltet wird und dadurch mehr Zeit in Anspruch nimmt, so kann dies wahrgenommen und entsprechend für die weitere Planung berücksichtigt werden. Dies gilt sowohl für die einzelnen Unterrichtstunden als auch für gesamte Unterrichtseinheit.

Mehr dazu lesen Sie hier.

4. Ein einfaches und sinnvolles Ordnungssystem kann auch angewendet werden.

Im Laufe der Zeit habe ich mir ein einfaches und an inhaltlichen Stichpunkten orientiertes Ordnungssystem für Material und Unterrichtsentwürfe (sowohl als Kopie-Vorlage als auch als Datei, d.h. im PC) erarbeitet.
Inhaltliche Sortier-Kriterien haben meiner Erfahrung nach eine längere Haltbarkeit als die Ordnung nach Lehrplan-Nummern oder -Einheiten: Lehrpläne werden sich ändern, inhaltliche Zusammenhänge auch, aber viel seltener.

Mehr dazu lesen Sie hier.

5. Wer regelmäßig reflektiert, kennt die Erfolge und den Verbesserungsbedarf.

Eine regelmäßige Reflexion (am Ende der Unterrichtseinheit oder auch allgemeiner in der Hälfte und am Ende des Schulhalbjahres) verhilft zu bewussten Erfolgserlebnissen oder auch zur realistischen Erkenntnis, wo noch Verbesserung notwendig ist.

Mehr dazu können Sie hier lesen.

6. Kollegiale Entlastungsmöglichkeiten

zum Beispiel:
Grundinformationen und Formular zur Anmeldung der vier Auswahlthemen durch die Schülerinnen und Schüler für die Präsenationsprüfung in Baden-Württemberg (pc-tauglich)

Spätestens wenn die Ideen bei der Erstellung einer neuen Unterrichtseinheit ausgehen oder Konflikte zu bearbeiten sind, hilft ein gepflegtes Netzwerk von kollegialen Kontakten.

Noch hilfreicher sind eingeübte Praktiken der kollegialen Unterstützung in Fallbesprechungsgruppen, kollegialer Beratung, gegenseitigen Unterrichtsbesuchen oder auch Gruppensupervisionen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

7. Die Anstrengung lohnt sich schon bald!

Diese Skizze einer systematischen Arbeit einer konzeptorientierten unterrichtlichen Arbeiten und der regelmäßigen Auswertung und Verbesserung liest sich vielleicht besonders anstrengend.

Tatsächlich erlebe ich diesen Weg als herausfordernd und besonders in engen Arbeitsphasen auch als Prüfung meiner Konsequenz; langfristig hat sich das Vorgehen allerdings bereits gelohnt:  Im Laufe der ersten Jahre (drei bis fünf) hat sich so zunehmend ein Erfahrungs- und Material-Schatz angehäuft, der entlastet, sicheres und überlegtes Handeln fördert und Unterrichts-Qualität garantiert.

Nach zehn Jahren Unterrichtstätigkeit geht mir zwar die Arbeit nicht aus, aber das geordnete Material und die abgespeicherten Unterrichtskonzenpte machen mich freier für andere, wichtige Aspekte der Lehr-Tätigkeit (z.B. zunehmend mehr Schüler/innen, die sich unangemessen verhalten und mir auffallen).

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Weiterführende Links

zu Grundlagen

zu unmittelbar umsetzbaren Hilfen

  • Erprobte Unterrichtsmethode: Vierfach effektiv lernen
    (eine gehirngerechte, schüleraktive Wiederholungs-Methode)
  • Schule verbessern (3): nachhaltig lernen lehren
    These: Die Form der Klassenarbeiten hat auch eine wesentliche Bedeutung für das Lernverhalten der Schüler/-innen. Langfristiges und damit nachhaltiges Lernen der Schüler hängt auch von der Unterrichtsgestaltung durch die Lehrer/-innen ab!

zum Thema „Enlastungen und Lehrer-Gesundheit“

zuletzt leicht überarbeitet am 7.11.2016     zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

hitzefrei abschaffen!

Zusammenfassung und Gliederung

Ein pädagogisch interessiertes Elternpaar plädiert für die Abschaffung der „hitzefrei“-Regelung und regt vielfältige andere schulische Nutzungen dieser Zeiten an: Spiele, Quiz, Hausaufgaben-Betreuuung statt Unterricht in überhitzten Räumen. Eine Diskussion könnte spannend werden und ist sicher notwendig.

In jedem warmen Sommer das selbe Verfahren: Bei Hitze gibt es schulfrei!

thermometer_medium1Da Bildung Ländersache ist, regelt jedes Bundesland das Verfahren eigenständig.
Einige Bundeländer haben hitzefrei abgeschafft. So ist nach meinen Informationen hitzefrei im Saarland abgeschafft.

Es gibt manche Verunsicherung, ob diese Regelung noch in Kraft sei. Die Internet-Seite des Kultusministerium Baden-Württemberg findet das Stichwort „hitzefrei“ nicht. So ist verständlich, dass viel spekuliert wird.

In Baden-Wüttemberg gibt es – nach meinen Informationen – eine Bekanntmachung über den Ausfall des Unterrichts an besonders heißen Sommertagen vom 15.12.1975, nach der die Schulleitungen nach der vierten Unterrichtsstunde hitzefrei geben können.
Rechtsanwalt Andreas Zoller fasst diese sinngemäß so zusammen:

  • drückende Hitze (um 10 Uhr MEZ mindestens 25 Grad im Schatten)
  • Unterrichtserfolg erscheint sehr fraglich.
  • Die Schulleitung kann entscheiden.
  • gilt nicht für Jahrgangsstufe 11-13 allgemeinbildender und beruflicher Gymnasien und alle berufliche Schulen

Wer übernimmt die Aufsichtspflicht bei hitzefrei?

Diese Frage stellt sich mit hoher Dringlichkeit für die Schülerinnen und Schüler von Grundschulen.

Manche Schulen geben einen allgemeinen Hinweis an die Eltern: „Sie müssen in den nächsten Wochen mit Hitzefrei rechnen!“ – Soetwas verwundert mich sehr, wird doch bei fast allen anderen Gelegenheiten sehr sorgsam auf die Einhaltung der Ausichtspflicht geachtet. – Das finde ich auch gut so!

Aus meiner Sicht ist ein allgemeiner Hinweis an die Eltern kein zulässiges Verfahren, denn wir Eltern übergeben die Aussichtspflicht über unsere Kinder an die Schulen und rechnen (und planen) mit der Einhaltung des Stundenplans.

Die Eltern wissen nicht sicher, wann die Kinder aus der Schule kommen.

Im Alltag zeigt sich dann die Problematik. Mit oder ohne allgemeine Ankündigung sehen sich Eltern, die sich Verantwortung gegenüber ihren Kindern wahrnehmen wollen, einer großen Unsicherheit gegenüber: Wann kommen denn nun die Kinder nach Hause?

Nach der Meinung meiner Frau und meiner eigenen Vorstellung kann von den in den Schulen Verantwortlichen nicht einfach grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass zu Hause eine Aufsichtsperson (meist eine Mutter) wartet, ob die Kindern nun hiltzefrei haben oder nicht.

Die Alternative für anderweitig gebundene Eltern, sich auf nachbarschaftliche Zufälligkeits-Betreuung und „das Prinzip Hoffnung“ zu verlassen, ist für uns kein akzeptabler Weg.

Welche anderen, chancenreichen Möglichkeiten gibt es?

Wie hier auch veröffentlicht, bin ich selbst auch Lehrer und weiß, vonvon ich schreibe.

Selbstverständlich ist es für gelingende Lernprozesse günstiger, wenn die schulischen Räume nicht überhitzt sondern angenehm temperiert sind.

Andererseits führen viele (Klassen-)Lehrer/innen die für mich nachvollziehbare Klage, dass sie zu wenig zeitliche Spielräume für die Aushandlung von Gruppen-Prozessen (Absprachen, Klärungen von Missverständnissen, Konfliktregelungen), für Beziehungspflege oder auch für individualisierte Begleitung von Schüler/innen haben.

Was spricht dagegen, wenn ein Regelunterricht tatsächlich nicht mehr zumutbar erscheint, die Kinder nicht nach Hause zu schicken, sondern sie in einer spielerischeren, offeneren Form zu begleiten? – Wie würde sich zum Beispiel das Gruppen- und Klassen-Klima positiv verändern, wenn die Gruppe gemeinsam Spiele oder Quiz erleben könnten?

Was spricht dagegen, die Kinder in der Anfertigung ihrer Hausaufgaben zu unterstützen, so dass sie nach Heimkehr dann tatsächlich alle notwendigen schulischen Arbeiten erledigt haben und ins ersehnte Schwimmbad gehen könnten?

Ein positiver Nebeneffekt: Die Schulen werden verlässlich, das heißt berechenbar.

Ganz nebenbei wäre damit ein fortdauerndes Ärgernis an manchen Schulen beseitigt, dass die Stundenpläne nämlich gelegentlich nicht den Vormittag abdecken und dies auch nicht verlässlich, das heißt planbar, gehandhabt wird.

Es gab einmal eine Zeit, als Politiker/innen gerne von der „verlässlichen Grundschule“ sprachen. Diese Formel ist leider nie belastbar ausgestaltet und nach meiner fast vierjährigen Erfahrung mit einer der größten Grundschulen Baden-Württembergs schon gar nicht umgesetzt worden.

Neudings wird gerne von ganztags betreuenden Schulen gesprochen und mancherorts auch schon geplant.

Wir wünschen uns erst einmal eine berechenbare Halbtags-Schule (nicht nur für Nutzer von zusätzlichen Hort- und Kernzeit-Betreuungsangeboten!).

Zusammenfassung

Meine Frau und ich plädieren für eine grundlegende Umformulierung der Regelung von „hitzefrei“ in eine Möglichkeit, die schulischen Lern- und Aufenthaltsformen lockerer aber zeitlich verbindlich regelt.

Eine Diskussion ist sehr erwünscht.

Eine Diskussion – am liebsten in Form von Kommentaren zu diesem Artikel – ist sehr erwünscht.
Wer seine Meinung lieber über eine Mail mitteilen möchte, dem biete ich an, eine wechseitig abgesprochene Zusammenfassung hier zu veröffentlichen.

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Weiterführende Links

zuletzt bearbeitet am 30.08.2009                               zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

Anonyme Noten für Lehrerinnen und Lehrer ohne Schadenfreude

Feedback finde ich sehr wertvoll.

Einerseits halte ich viel von Feedback und gebe es Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen gerne. Ich fordere auch auf, mir – als Lehrer – Rückmeldung zu geben.

Gelegentlich habe ich auch schon die schriftliche Abfrage von Feedback von Schülern vorgestellt. (siehe dort)

Feedback für die Lehrerin oder den Lehrer ist für Schüler manchmal schwierig.

Andererseits weiß ich auch, dass es nicht immer gelingt, eine Rückmeldung von Schüler/innen an die Lehrkräfte ehrlich und zeitnah zu geben.

Das hängt nicht immer nur an den Schülerinnen und Schülern.
Manchmal verbreite ich sicher selbst auch den Eindruck, keine Zeit und vielleicht auch kein Interesse dafür zu haben.
Manchmal habe ich auch einfach tatsächlich keine Energie oder Zeit, ernsthaft und ruhig auf eine Rückmeldung von Schülern zu hören, weil zum Beispiel andere Aufgaben drängen …

Schließlich könnte auch die Vermutung entstehen, dass unerfreuliche Rückmeldungen vielleicht doch – trotz anderslautender Beteuerungen – ungünstige Auswirkungen auf die Noten haben könnten.

Selbst möchte ich das für mich dringend auseinander halten.
Aber für Hemmungen, eine Rückmeldung zu geben, reicht ja oft schon allein die Vermutung aus, eine unangenehme Rückmeldung könne vielleicht doch zu schlechten Noten führen.

Öffentliches Feedback (über spickmich.de etc.) hilft manchmal, Druck abzubauen.

Allerdings wird diese Form von vielen Lehrkräften gefürchtet, weil die Öffentlichkeit auch dazu genutzt werden kann, jemanden herabzuwürdigen ohne dass eine realistische Chance auf Korrektur und sinnvollen Austausch bestünde.
Darum sind Feedbacks über ein öffentliches Portal wahrscheinlich ein Angebot für den Abbau von Druck auf der Schülerseite und weniger die sinnvolle Einladung, in einen produktiven Austausch und eine mögliche Verhaltensänderung zu kommen.

Wem nützt es? –
Ich finde da einen anderen Weg sinnvoller:

Es gibt Chancen, Feedback für Lehrkräfte anonym und doch direkt zu gestalten und so ehrlich und hilfreich zu werden.

Die Plattform schule.net bietet eine für meine Vorstellung hilfreiche Möglichkeit für nicht öffentliches Schüler/innen- Lehrer/innen-Feedback an. Dabei melden sich die Lehrkräfte und die Schüler und Schüler an und die Schüler können den Lehrer/innen Zeugnisse ausstellen.
Diese Zeugnisse sind aber nur für die betroffene Lehrkraft sichtbar.

Ich kann mir vorstellen, dass sich so mehr Lehrerinnen und Lehrer auf diese Anwendung einlassen.

Ich werde diese Möglichkeit mit meinen TG-Klassen zum Halbjahres-Wechsel erproben und gelegentlich wieder von meinen Erfahrungen berichten.

Über die Mitteilung Ihrer Erfahrungen mit solchem Vorgehen -gerne über die Kommentar-Funktion hier – freue ich mich. Vielen Dank.

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Weitere Artikel zum Thema:

Feedback von Schüler/innen einholen

Weiterführende Links:

Urteil des BGH vom 23.06.2009:
Das BGH weist eine Klage einer Lehrerin gegen ihre schlechte Beurteilung auf spickmich.de ab.

Zuletzt überarbeitet am 7. 02. 2012 / 16.30 Uhr zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

gute pädagogische Praxis des Lernens: Archiv der Zukunft (AdZ)

Ein Netzwerk für die Zukunft heißt etwas irritierend „Archiv der Zukunft„, kurz AdZ .

Wesentlich angestoßen durch die Arbeit des Journalisten Reinhard Kahl und seinen Film
Treibhäuser der Zukunft

Eine Kurzfassung können Sie hier sehen:

direkt zu youtube

Das Echo auf den Film scheint auch den engagierten R. Kahl überrascht und bald auch überfordert zu haben und so suchte er einen Weg, mit Gleichgesinnten eine Sammlung guter pädagogischer Praxis anzulegen und diese anregenden Beispiele bekannt zu machen.
Es entstand der Verein „Archiv der Zukunft“ (AdZ).

Hier sammeln engagierte Menschen aus der Kinder- und Jugendbildung, aus Kinderhäusern und Schulen zusammen mit Forscherinnen und Forschern gute Idee und Berichte von gelungenen Lernprozessen.

Hier soll Mut gemacht und Zuversicht gesammelt werden.

Solche Netzwerke finde ich sehr wichtig

  • damit der pädagogische Alltag Anregungen erhält
  • die Aktiven sich und ihre Praxis – angestoßen von horizonteröffnenden Beiträgen – reflektieren können
  • eine interessierte Öffentlichkeit Anlass hat, sich mit neuen Ideen zu befassen

Zum Weltkindertag diesen Jahres am 1. Juni veröffentlichte R. Kahl seinen Film „Kinder!“: überraschend und anregend – sehr sehenswert. Die ersten zehn Minuten sind als Appetit-Happen in Youtube eingestellt.

direkt zu youtube

Anfang Oktober 2008 trafen sich fast 1500 Personen zum zweiten, großen Bildungskongress dieses Netzwerkes im Bregenzer Festspielhaus und diskutierten, regten sich an, tauschten sich aus.

Dieses Mal war wohl nicht mehr nur die Meinungsgruppe der Reformer gekommen. Es waren auch schon ein paar Bedenkenträger und Skeptiker anwesend.

Einige Presseberichte über den Lern-Kongress „Treibhäuser & Co.“ finden Sie hier.

Ich selbst schaue gerne immer wieder bei diesem Netzwerk vorbei und lasse mich anregen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Die Reihe “Profession Lehrkraft”:

und:

zuletzt überarbeitet am 10. September 2011 zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht