Literatur und Medien zu “lernen”

Einige kommentierte Empfehlungen zum Themenbereich “lernen”:

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Joachim BAUER: Das Gedächtnis des Körpers
Soziale Umstände bestimmen wesentlich unserer Wohlbefinden – endlich ist dies auch wissenschaftlich belegt.
München: Piper Verlag, erweiterte Taschenbuchausgabe: 5. Aufl. 2005
Wir lernen auch aus Beziehungs- oder Gewalterfahrungen! J. BAUER beschreibt viele Alltagserfahrungen und ihre möglichen Auwirkungen und zeigt schließlich Heilungsmöglichkeiten auf.

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Manfred Spitzer: Lernen
Gehirnforschung und die Schule des Lebens – empfehlenswert
Heidelberg – Berlin: Spektrum Akademischer Verlag, (2002) Neuausgabe 2007
Ein sehr empfehlenswertes Grundlagenwerk.
Ich finde es verständlich, sehr kenntnisreich und dazu noch unterhaltsam geschrieben!

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Joachim BAUER: Warum ich fühle, was Du fühlst
wie wir lernen zu fühlen und mitzufühlen
Hamburg: Hoffmann und Campe, 2005
Die neurobiologische Erklärung, warum wir mit anderen lernen mitzufühlen und vorherzusagen, was sie wahrscheinlich tun werden oder wie sie sich fühlen. Wichtige Kenntnisse für sozial oder gesellschaftlich Interessierte.

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Manfred Spitzer: Selbstbestimmen
Gehirnforschung und die Frage: Was sollen wir tun? – wieder zu empfehlen

Heidelberg – Berlin: Spektrum Akademischer Verlag, (2004), 2008Die Weiterführung der grundsätzlichen Darstellung des aktuellen Forschungsstandes. Hier werden die Fragen der menschlichen Freiheit und Verantwortung grundlegend bearbeitet.

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Unter dem Kürzel “Accelerated Learning” zeigt sich eine missionarisch auftretende Bewegung, die den aktiven Aneignungs- und Gestaltungsprozess betont und dazu methodischen Wege aufzeigt:
MEIER, Dave: Accelerated Learning
Handbuch zum schnellen und effektiven Lernen in Gruppen.


(Edition Neuland) Bonn: managerSeminare Verlags GmbH, 2004
Verständliche Zusammenstellung vieler Ideen – gehobener Preis

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Werner MERZIG / Martin SCHUSTER: Lernen zu lernen
Lernstrategien wirkungsvoll einsetzen.

Lernstrategien wirkungsvoll einsetzen.
Berlin – Heidelberg – New York: Springer, 6. verb. Aufl. 2003 (1982)
Eine kenntnisreiche Zusammenstellung “klassischer” Lernmethodik. Lernen wird realistisch als Arbeit vorgestellt, viele nützliche Vorgehensweisen

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Manfred Spitzer: Achtung Bildschirm!
Der Autor fordert zu einer sorgfältigen Unterscheidung bei der Auswahl der Inhalte für unserer Gehirn auf.

Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft.
Stuttgart – Düsseldorf – Leipzig: Ernst Klett Verlag, 2005
Welche Folgen haben Bildschirmkonsum aus der Sicht der aktuellen Lernforschung?
Fernsehen und Video-Spiele werden als Training aufgefasst und die Folgen dramatisch beschrieben.
Stark vereinfacht:
Fernsehen im Kindesalter macht dick, dumm und gewaltbereit.
Leider korrelieren auch Fernsehkonsum im Jugendalter und schlechte Bildungsabschlüsse.
Eine schnelle Zusammenfassung können Sie als pdf-Datei von der Homepage des Zentrums für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm herunterladen.
Viele Praktiker, die mit Menschen erziehend arbeiten, ahnten schon lange, dass hier eine große Welle von Problematiken auf die zukünftigen Generation zukommen wird.
Hier fasst ein Wissenschaftler verfügbare Daten der internationalen Forschung zusammen und begründet seine drastischen Handlungsempfehlungen – parallel zur Entwicklung im Umweltschutz: Bewusste Diät und Einschränkung und politische Regelungen wie ein Verbot bestimmter Spiele.

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Susann Pásztor / Klaus-Dieter Gens: Ich höre was, das du nicht sagst
Gewaltfreie Kommunikation in Beziehungen
Hier wird eine “Fremdsprache” zum Erlernen emfohlen: gewaltfrei und mitfühlend.

Dieses Büchlein führt auf unterhaltsame und anwendungsnahe Weise in die „gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg ein und fasst wichtige Erkenntnisse gut zusammen.

Die Beispiele aus den Gesprächen zwischen Liebes-Paaren und Lebenspartnern sind realitätsnah und teilweise drastisch typisch.
Eine gelungene und praxisnahe Zusammenfassung. Sehr empfehlenswert!
Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis

Diese Quellen habe ich in einem  Grundsatzartikel zum Thema “Wie wir lernen” aus meiner Sicht zusammen gefasst.

Weitere Medien-Empfehlung zum Thema:

  • Herr Plassmann & Prof. Schmitt von der Universität Duisburg-Essen haben eine interaktive Umgebung zum Thema Lernpsychologie geschaffen. Sehr empfehlenswert.
  • Der Hochschullehrer Beat Döbeli Honegger von der Pädagogische Hochschule Zentralschweiz – Schwyz – Institut für Medien und Schule (IMS) hat Reflexe seiner persönlichen Lernprozesse in Beats Biblionetz veröffentlicht: Sehr anregend und empfehlenswert.
  • Themenseiten der ard: Das Wunderwerk in unserem Kopf: Das Gehirn (mit Podcasts , Videos und weiteren Links)

zuletzt überarbeite: 10. April 2011                       zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht