Eine bekannte Stimme für eine bestimmte, erfolgreiche Art der vertrauensvollen und leidenschaftlichen Pädagogik ist Royston Maldoom. Er wurde als künstlerischer Leiter des Tanzprojektes “Rhythm is it!” und den gleichnamigen Kino-Film über dieses Projekt bekannt.
Seither wird er von vielen Institutionen angefragt und hält Vorträge und erzählt von seinem erfolgreichen Ansatz, den er in Schulen und auch außerschulisch erfolgreich umgesetzt hat.
Einen kleinen Einblick in seine Gedankenwelt bekommen Sie in einem knapp sechsminütigen, englischsprachigen Youtube-Film-Ausschnitt:
Royston Maldoom – Vertrauen, Leidenschaft, Tanz, Pädagogik
Worin ich mich durch diese Aussagen wieder in meinem pädagogischen Ansatz bestätigt fühle:
- Lehrende sollten neugierige und offene Menschen sein, die Freude am Kontakt mit anderen Menschen haben.
- Wenn ich es schaffe, anderen Menschen (besonders Kindern und Jugendlichen) etwas zuzutrauen, werden sie meine Anregungen sehr wahrscheinlich leichter aufnehmen können und besser lernen.
- Vortäuschen und “Spielen” geht nicht: Fast alle Menschen bemerken das “falsche Spiel” im unehrlichen Kontakt. Kinder und Jugendliche sind an dieser Stelle besonders sensibel, bemerken und nehmen übel.
- Daraus folgt meine Bereitschaft, auch mal unangenehm, herausfordernd und ehrlich zu sein, statt gute Laune oder Beziehung vorzutäuschen, die gar nicht da ist.
- Die Person der Lehrkraft ist das Hauptmedium in gelingendem Lehr-Lern-Prozessen. Darum muss dieses persönliche Kompetenz systematisch aufgebaut und gepflegt werden.
Auch kleine Schritte sind Bewegungen in Richtung einer Verbesserung.
Man muss sich dabei nicht an solchen pädagogischen Höchstleitungen messen, wie sie im aufwändigen Projekt “Rhythm is it!” erbracht wurden, sonst ist die Ent-Täuschung auch schon voraussehbar.
Andererseits kann manches von der Haltung dieses begeisterten und begeisternden Künstlers und Pädagogen Royston Maldoom eine Anregung für den pädagogischen Alltag ergeben.
Bei Veränderungsbewegungen sind Kolleginnen und Kollegen sehr hilfreich.
Wer sich – besonders als Lehrkraft – darin unterstützen lassen möchte, sollte allerdings nicht allein bleiben, sondern sich mit anderen Gleichgesinnten zusammen tun und sich wechselseitig anregen und unterstützen.
Für den Start einer solchen Lernbewegung kann eine Gruppensupervision sehr förderlich sein.
Mein Angebot einer Gruppensupervision für Lehrkräfte finden Sie hier.
zuletzt bearbeitet am 11. August 2010 / 09:42
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