Prüfungen sind Ernstfälle des Lernens:
Jetzt wird offenbar, was ich gelernt habe und wie gründlich ich gelernt habe.Die meisten Menschen haben ein bekemmendes Gefühl oder auch Angst vor Prüfungen. Das hängt auch mit untauglichen Lern-Versuchen und den entsprechenden schlechten Erfahrungen zusammen. – Diese Angst ist begrenzbar, wenn rechtzeitig, regelmäßig und systematisch gelernt wird.
Prüfungen können aber tatsächlich auch Freude machen:
Endlich darf ich zeigen, was ich kann und wie gut ich es kann!
1. Vorbereitung einer schriftlichen Prüfung (z.B: Abitur)
- Ich rate dazu, sich rechtzeitig über den abzufragernden Stoff zu informieren.
- Außerdem sind die auch die formalen “Spielregeln” wichtig:
Bedarf es einer Meldung? Müssen Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung vorgewiesen werden? - Schließlich ist eine geplante Vorbereitung sinnvoll.
Diese muss rechtzeitig beginnen und auch noch etwas Puffer für Unvorhersehbares (Krankheiten oder andere wichtige Ereignisse) enthalten. - Es gilt der Grundsatz, dass die Methode der Prüfung auch ein Schwerpunkt in der Vorbereitung sein sollte: Zu schriftlichen Prüfungen sollten Sie also auf jeden Fall handschriftlich schreiben! Achten Sie darauf, dass Sie tatsächlich handschriftlich schreiben, denn bisher werden kaum pc-gestützte Prüfungen abgenommen. (Wäre doch schade, wenn Sie in der Prüfung von Hand- und Armkrämpfen abgelenkt würden!)
2. Vorbereitung einer mündlichen (Abitur-) Prüfung
Aktuell zur Vorbereitung des mündlichen Abiturs in Baden-Württemberg
Für die Vorbereitung der vier Vorschläge für die Themen für die Präsentationsprüfung (5. Prüfungsfach):
Hier ein pc-taugliches Formular_Präsentationsprüfungen_RFGS, in das Schülerinnen und Schüler ihre vier Vorschläge für Prüfungsthemen mit der entsprechenden Grob-Gliederung digital eintragen können.
Beachten Sie auf jeden Fall die Termin-Vorgaben aus Ihrer Schule!Sicher hilfreich für jene Schüler/-innen und Lehrer/-innen, die sich über e-mails absprechen: Denn die Schüler/-innen benötigen die Zustimmung der Fachlehrer zu ihren Themenvorschlägen. Dazu ist eine rechtzeitige Kontaktaufnahme durch die Schüler notwendig!
Die Vorlage hatte ich auf der Website der kaufmännischen Schule in Waldshut gefunden und stammt wohl aus der Justus-Liebig-Schule dort.
(Den fleißigen Kolleg/-innen dort bin ich dankbar.)
Für die Richard-Fehrenbach-Schule in Freiburg habe ich sie etwas angepasst.Meine Version eines Informationsblattes für die Hand der Schülerinnen und Schüler können Sie hier auch finden: Info-Blatt_zur_Präsentationsprüfung
Einen Entwurf für eine schriftliche Versicherung können Sie hier herunterladen.Tipp für die Schülerinnen und Schüler:
Führen Sie mehrere “Test-Läufe” Ihrer Präsentation durch:
- mit mp3-Aufnahme
- eventuelle auch mit Video-Aufnahme
- und vor realem Publikum.
Achten Sie auf möglichst freie Rede und auch auf eine angemessene Sprechgeschwindigkeit und die Zeit
(Keinenfalls auswendig Gelerntes herunter leiern! Lassen Sie eine Uhr mitlaufen.). –
Ich wünsche viel Erfolg und das nötige Quäntchen Glück!
Weiterführende Link-Tipps
- Der Lehrer-Kollege Andreas Kalt aus Neuenburg hat zum Umgang mit Quellen wichtige Hinweise gesammelt und zusammen gefasst.
- Ich empfehle ein dreistufiges, systematisch arbeitendes Lernen für Schule, Unterricht und Ausbildung oder Studium; in einer anderen Version: In drei Schritten erfolgreich für die Schule lernen (kurze Zusammenfassung)
- erprobte Lerntipp.at
- Eine Präsentation mit PowerPoint wirkungsvoll und gerade nicht langweilig gestalten (auf business-wissen.de von Anita Hermann-Ruess)
- Eine medienwissenschaftliche Einordnung mit Empfehlungen für gelingende PowerPoint-Vorträge – jenseits von sogenanntem “PowerPoint Karaoke”
zuletzt bearbeitet am 6. Februar 2012 / 9:11 Uhr
zur druckerfreundlichen Ansicht


