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	<title>Michael Veeser-Dombrowski &#124; Supervision und Coaching &#187; Praxis für Supervision und Coaching</title>
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	<description>mehr Möglichkeiten kennen und sinnvoll kooperieren lernen</description>
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		<title>Leitbilder als Vermeidung von Wahrnehmung (Wandel lernen &#8211; 2)</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
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		<description><![CDATA[Zusammenfassung Organisationen zu entwickeln, ist eine komplexe Aufgabe. Sie wird nicht erreicht, in dem schnell Leitsätze oder Leitbilder aus dem üblichen Wortschaft neu zusammen gewürfelt formuliert werden. Nicht selten sind Leitbildprozesse genau dies: Sie dienen der Vermeidung von Kontakt mit Realitäten und der daraus folgenden anstrengenden Veränderungsarbeit. Ein Leitbild  zu formulieren, ist modern. Eine Mode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a name="2403_anfang"></a><strong>Zusammenfassung<br />
</strong>Organisationen zu entwickeln, ist eine komplexe Aufgabe. Sie wird nicht erreicht, in dem schnell Leitsätze oder Leitbilder aus dem üblichen Wortschaft neu zusammen gewürfelt formuliert werden.</p>
<p>Nicht selten sind Leitbildprozesse genau dies: Sie dienen der Vermeidung von Kontakt mit Realitäten und der daraus folgenden anstrengenden Veränderungsarbeit.<br />
<br />
<strong>Gliederung</strong></p>
<ul>
<li><a href="#2403_leitbild">Ein Leitbild  zu formulieren, ist modern.</a></li>
<li><a href="#2403_leitbild_verhindert">Ein Leitbild kann Veränderung auch verhindern.</a></li>
<li><a href="#2403_feedback">Feedback unterstützt die Veränderung in die günstige Richtung.</a></li>
<li><a href="#2403_doppler">Anregende Impulse des Organisationsentwicklers Dr. Klaus Doppler &#8211; mit Praxisbeispielen<br />
</a></li>
<li><a href="#2403_weiterführende_links">Weiterführende Links</a></li>
</ul>
<p></p></blockquote>
<p><a name="2403_leitbild"></a><strong>Ein Leitbild  zu formulieren, ist modern.</strong></p>
<p>Eine Mode macht sich in den Organisationen breit: Jede Einrichtung, die etwas auf sich hält, beschreibt Leitsätze und veröffentlicht diese &#8211; möglichst graphisch ansprichsvoll gestaltet.</p>
<p><a name="2403_leitbild_verhindert"></a><strong>Ein Leitbild kann Veränderung auch verhindern.</strong></p>
<p>Je nach dem, wie solche Leitbilder entstanden sind, dienen sie eher der Vermeidung von Veränderung: Je normativer und allgemeiner die Formulierungen und je arbeitsteiliger die Texte entstanden sind, desto weniger Teile der Organisation stehen hinter einer entsprechenden Praxis und deso weniger wirksam werden die Sätze in der Regel auch sein.</p>
<p>Die Sätze gleichen sich in vielen unterschiedlichen Reihenfolgen. Oft sind sie eine Aneinanderreihung von hohen Werten.</p>
<p>Da die Ausagen so allgemein gehalten sind, treffen sie auf sehr viele Situationen zu und doch wieder nicht. Sie sind auswechselbar.</p>
<p>Es hängt vor ganz anderen Faktoren ab, ob ein Leitbild wirkt:</p>
<ul>
<li>Soll überhaupt etwas verändert und verbessert werden?</li>
<li>Wird die Realität (als Ausgangspunkt) wahrgenommen?</li>
<li>Werden die Werte umgesetzt &#8211; oder nur behauptet?</li>
<li>Sind sich die Mitarbeiter und das Leitungspersonal einig, in der Richtung der Entwicklung?</li>
<li>Sehen Leitungen, Beteiligte, Kunden und die Öffentlichkeit den Nutzen der Entwicklung (ein)?</li>
</ul>
<p><a name="2403_feedback"></a><strong>Feedback unterstützt die Veränderung in die günstige Richtung.</strong></p>
<p>Feedback kann eine Anregung für Lernprozesse in allen Ebenen einer Organisation sein. Dazu muss eine entsprechende Bereitschaft zum Annehmen und Honorieren dieser mutigen Ausdrucksform vorhanden sein.</p>
<p><a name="2403_doppler"></a><strong>Anregende Impulse des Organisationsentwicklers Dr. Klaus Doppler &#8211; mit Praxisbeispielen</strong></p>
<p>In einem kurzen Video-Clip sind wesentliche Ausschnitte aus den Erkenntnissen von Dr. Klaus Doppler zusammen gestellt: <a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=I9pOry1CSLw" title="Der Organisationsentwickler Dr. Klaus Doppler"  target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=I9pOry1CSLw</a></p>
<p>Beim <strong>1. Freiburger Kongress Personalführung</strong> am 17. März 2010 sprach der Organsiationsentwickler Klaus Doppler einen knapp einstündigen, sehr erfrischend offenen Impulsvortrag.</p>
<p>Unter anderem geht er auf die Wirkung von Leitbildern ein und spricht davon, wie sie wirken oder auch &#8211; offensichtlich gewollt &#8211; nicht wirken.<br />
Herr Dr. Doppler geht tatsächlich davon aus, dass Leitbilder auch zur Verhinderung von anstrengender Veränderung verwendert werden können. Wenn der Wille zur Veränderung  fehlt, kann die Umsetzng der Impulse aus der Organsiationsentwicklung dafür sorgen, dass nichts oder nur wenig verändert wird, obwohl die Veröffentlichungen etwas anderes sagen.</p>
<p>Den Impulsvortrag vom Kongress Personalführung in Freiburg ist schwer zu finden.  Ulrich Schabel, Personalentwickler und Supervisor und einer der Mitinitiatoren des Kongresses hat mich freundlicherweise auf den Vortrag von Dr. K. Doppler aufmerksam gemacht. Er ist in den Seiten der Erzdiözese Freiburg unter &#8220;Audio und Video&#8221; ganz weit unten neben einem sinnigen Bild mit zwei Schuhen, deren Schuhbänder aneinander gebunden sind, anzuhören:<br />
<a href="http://www1.erzbistum-freiburg.de/html/audio_und_video.html?t=c33b7969e2c206a465c60e76a7ccaa36&amp;vorschau=Bildgalerie_popup_absaetze_93607" title="ein versteckter Link zu einem Impulsvortrag von Dr. K. Doppler"  target="_blank">http://www1.erzbistum-freiburg.de/html/audio_und_video.html?t=c33b7969e2c206a465c60e76a7ccaa36&amp;vorschau=Bildgalerie_popup_absaetze_93607</a></p>
<p><strong>Meine stichwortartige Zusammenfassung wesentlicher Impusle von Dr. K. Doppler:</strong></p>
<ol>
<li>Leitbilder leiten nicht.</li>
<li>Leitbilder sind nur soviel wert, wie die persönliche Integrität und Energie derjenigen, die hinter dem Papier stehen.</li>
<li>Jede Praxis hat auch eine Theorie im Hintergrund. &#8211; Diese muss nicht immer aufgeschrieben sein. Aber sie wirkt und es gibt Gründe für das gezeigte Verhalten.</li>
<li>Veränderung beginnt bei einer Bereitschaft zur Bestandsaufnahme und zur Wahrnehmung von Realitäten.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><a href="#2403_anfang">zum Anfang des Artikels</a></p>
<p><a name="2403_weiterführende_links"></a><strong>Weiterführende   Links</strong></p>
<ul>
<li>Ich halte sehr viel von Feedback. <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2008/06/08/praxis-fur-supervision-und-coaching/feedback-zu-erfragen-klart/" title="Feedback ist eine sehr wichtige Möglichkeit, Lernen und Wachstum zu fördern."  target="_self">Es zu erfragen, klärt viel</a>, benötigt aber auch Rahmenbedingungen, Bereitschaft und Mut.</li>
<li>Positiv gesehen benötigen Umstände im Wandel einen neuen Typus von Leitungs-/Führungs-Kräften. Andreas Luca schreibt dazu in perspektive:blau unter dem Titel <a href="http://www.perspektive-blau.de/artikel/1004a/1004a.pdf" title="Führen in neuen und schnell wechselnden, unübersichtlichen Herausforderungen"  target="_blank">Führungskompetenz in der Netzwerkökonomie </a>anregende Gedanken.</li>
</ul>
<p>zuletzt bearbeitet am 20. Mai 2010 / 15:58 Uhr                          Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Krise oder Alltag</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2010/04/22/praxis-fur-supervision-und-coaching/krise-oder-alltag/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. Anton Pawlowitsch Tschechow Herzlichen Dank für den Hinweis an die Berater-Kollegin Kathinka Dettmer. szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2010%2F04%2F22%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Fkrise-oder-alltag%2F'; szt='Krise+oder+Alltag';]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h3>Eine Krise<br />
kann jeder Idiot haben.</h3>
<h3>Was uns zu schaffen macht,<br />
ist der Alltag.</h3>
<p><em>Anton Pawlowitsch Tschechow</em></p></blockquote>
<p>Herzlichen Dank für den Hinweis an die Berater-Kollegin <a rel="nofollow" href="http://www.supervision-freiburg.de/profile/dettmer-kathinka.html" title="zum Profil der Kollegin Kathinka Dettmer"  target="_blank">Kathinka Dettmer</a>.<br />
Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2010%2F04%2F22%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Fkrise-oder-alltag%2F'; szt='Krise+oder+Alltag';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Wandel ist notwendig (Wandel lernen &#8211; 1)</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/12/23/praxis-fur-supervision-und-coaching/der-wandel-ist-notwendig-wandel-lernen-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 08:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammenfassung Viele Sicherheiten und bisherige Gewissheiten werden zur Zeit fraglich. Der Wandel der Rahmenbedingungen hat ein atemberaubend hohes Tempo erreicht. Bisher vertraute Lösungsansätze zeigen keine ausreichende Wirkung mehr. Zusätzlich trauen sich Verantwortliche nur selten, ihre Wahrnehmungen, Bewertungen und Lösungsansätze klar auszusprechen. Folglich schwindet Vertrauen, denn viele Menschen spüren, dass man ihnen die Wahrheiten nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a name="1904_anfang"></a><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Viele Sicherheiten und bisherige Gewissheiten werden zur Zeit fraglich. Der Wandel der Rahmenbedingungen hat ein atemberaubend hohes Tempo erreicht. Bisher vertraute Lösungsansätze zeigen keine ausreichende Wirkung mehr.</p>
<p>Zusätzlich trauen sich Verantwortliche nur selten, ihre Wahrnehmungen, Bewertungen und Lösungsansätze klar auszusprechen. Folglich schwindet Vertrauen, denn viele Menschen spüren, dass man ihnen die Wahrheiten nicht mehr sagt.</p>
<p>Eine neue, gewandelte Umgangsweise mit den wichtigen Themen der Menschen ist notwendig.</p>
<p>Ansätze für einen &#8220;großen Wandel&#8221; sind erkennbar.<br />
Wir können diese Ansätze stärken: Kleine Schritte von Vielen in die neue Richtung können eine lange andauernde Wirkung erzeugen.</p>
<p>Mit diesem Artikel beginne ich eine  neue, thematische Reihe zum &#8220;großen Wandel&#8221;.</p>
<p><strong>Gliederung</strong></p>
<ul>
<li><a href="#1904_unstimmigkeiten">Die Menschen spüren die vielen Unstimmigkeiten und offenen Fragen.</a></li>
<li><a href="#1904_klima-krise">Große politische Fragen werden zur Zeit nicht zufriedenstellen geklärt:</a><a href="#1904_wirtschaftsordnung">Unser Handeln schädigt das Öko-System der Erde: Klima-Krise<br />
</a></li>
<li><a href="#1904_wirtschaftsordnung">Große wirtschafts-politische Fragen bleiben ungeklärt:</a><a href="#1904_gerechtigkeit"><br />
Welche Wirtschaftordnung wollen wir in Zukunft?</a></li>
<li><a href="#1904_gerechtigkeit">Die Frage nach der Gerechtigkeit ist nicht geklärt:</a><a href="#1904_gerechtigkeit"><br />
Viele fühlen sich ungerecht behandelt.</a></li>
<li><a href="#1904_alternativen">Alternative Konzepte, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen, werden mehrheitlich nicht ernsthaft diskutiert.</a></li>
<li><a href="#1904_vertrauensverlust">Der Mangel an mutigen und klaren Aussagen führt zu Vertrauensverlust.</a></li>
<li><a href="#1904_beginn">Diskutieren Sie mit!</a></li>
<li><a href="#100_weiterführende_links">Weiterführende Links</a></li>
</ul>
<p></p></blockquote>
<p><a name="1904_unstimmigkeiten"></a><strong>Die Menschen spüren die vielen Unstimmigkeiten und offenen Fragen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Immer mehr Menschen spüren, dass unsere Art zu leben, zu wirtschaften und mit unserer Umgebung umzugehen, in Sackgassen führt. Viel besprochene Stichworte dazu sind:</p>
<ul>
<li>Umwelt- und Klimakrise</li>
<li>Hypotheken-, Banken- und Wirtschafts-Krise</li>
<li>Schwindendes Vertrauen in Politiker/innen und ihre Lösungsfähigkeiten</li>
<li>fortdauernder Schwund an Anerkennung von Institutionen</li>
<li>Zweifel an einer faire Regelung von Ausgleich und Solidarität</li>
<li>mehr und mehr auch Nachdenklichkeit und Veränderungsimpulse im Persönlichen</li>
</ul>
<p><a name="1904_klima-krise"></a><strong>Große politische Fragen werden zur Zeit nicht zufriedenstellen geklärt:<br />
Unser Handeln schädigt das Öko-System der Erde: Klima-Krise</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mitte Dezember sucht eine große und hochgradig besetzte Konferenz zur <strong>Klima-Problematik</strong> in Kopenhagen nach verbindlichen Verabredungen zum Schutz des Welt-Klimas. Aber die eingeübten Politik-Rituale verhindern einen qualitativen Sprung und am Ende kam eine politische Absichtserklärung heraus, die für viele Interessierte niederschmetternd arm an Substanz ist. Zudem wurde diese Erklärung vom Plenum der Konferenz nur &#8220;zur Kenntnis genommen&#8221;, ist also nicht verbindlich. Und die Probleme werden wieder nicht ausgedrückt sondern verkleistert oder verkleidet.</p>
<p><a name="1904_wirtschaftsordnung"></a><strong>Große wirtschafts-politische Fragen bleiben ungeklärt:<br />
Welche Wirtschaftordnung wollen wir in Zukunft? </strong></p>
<p>Auch die zukunftsweisende Konsequenzen aus der <strong>Hypotheken-, Bank- und Wirtschaftskrise</strong> kann ich nicht erkennen. Eher scheint das gewohnte und eingeübte Verhalten nach den Erschütterungen wieder rekonstruiert zu werden und wir leben alle weiter, wie vorher &#8211; bis zur nächsten Krise.</p>
<p>Die Frage, wie immer weniger Menschen mit ihrer Erwerbsarbeit immer mehr ältere Menschen nach deren Erwerbsphase versorgen und wie die Kranken- und Pflege-Kassen die neuen Herausforderungen bewältigen sollen, ist meiner Wahrnehmung nach ungeklärt.</p>
<p>Jene, die es wagen, die Offenheit dieser Fragen anzusprechen, werden lächerlich gemacht oder der Schwarzmalerei bezichtigt.</p>
<p>Die Antwort wird aber nicht gegeben.</p>
<p><a name="1904_gerechtigkeit"></a><strong>Die Frage nach Gerechtigkeit ist nicht geklärt:<br />
Viele fühlen sich ungerecht behandelt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Frage nach der Gerechtigkeit in unserer reichen Wissens-Gesellschaft wird zur Zeit nicht zufriedenstellen beantwortet.</p>
<p>Immer mehr Menschen arbeiten in mehreren &#8220;Beschäftigungs-Verhältnissen&#8221; und haben immer noch zu wenig.<br />
Die EU hat ein Kampagnen-Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Bisher hatte ich davon nichts wahrgenommen. Nun &#8211; im März 2010 &#8211; erfahre ich per Zufall davon: <a href="http://www.2010againstpoverty.eu/index.html?langid=de" title="Startseite für die EU-Kampagne zur Bekämpung von Armut und sozialer Ausgrenzung"  target="_blank">Zur Startseite für die deutschen Aktivitäten geht es hier</a>.</p>
<p>Andere Teile der Gesellschaft haben schlicht so viel, dass sie unmöglich verbrauchen können, was sie besitzen.</p>
<p>Angesichts dieser immer schärfer klaffenden Schere zwischen Armen und Reichen fühlen sich diejenigen, die weniger haben, als für ein menschenwürdiges Leben notwendig ist, ungerecht behandelt. (Quelle: Eine aktuelle Studie des <a href="http://diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.357505.de/10-24-1.pdf" title="Die Polarisierung der Einkommen nimmt zu. (DIW-Wochenbericht 24/2010)"  target="_blank">DIW, siehe Wochenbereicht 24/2010 &#8211; pdf</a>)</p>
<p>Die Viel-Besitzenden fühlen sich ebenso ungerecht behandelt, wenn sie zusätzlich belastet werden sollen.</p>
<p><a name="1904_alternativen"></a><strong>Alternative Konzepte, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen, werden mehrheitlich nicht ernsthaft diskutiert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dass die Frage nach einer gerechten Verteilung der Lebensmöglichkeiten und damit die Frage nach der Verteilung des objektiven Reichtums bislang ungelöst ist, liegt sicher auch daran, dass ernste Alternativen nicht oder nicht ausreichend diskutiert werden.</p>
<p>Auch hier fehlt der Mut, einmal ehrlich zu sagen, dass die lohnabhängige Besteuerung und die lohnabhängige Absicherung der Sozialsysteme sicher in eher kürzerer als längererer Frist nicht mehr funktionieren wird.</p>
<p><a name="1904_vertrauensverlust"></a><strong>Der Mangel an mutigen und klaren Aussagen führt zu Vertrauensverlust.</strong></p>
<p>Wenn Menschen die Erfahrung machen, dass man ihnen die Wahrheit vorenthält, ziehen sie daraus ihre Schlüsse: Sie verlieren das Vertrauen.</p>
<p>So hat eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung ein starkes Misstrauen gegenüber den Politiker/innen ermittelt. eine <a rel="nofollow" href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-9C974F46-3A0F5372/bst/hs.xsl/nachrichten_99289.htm" title="Die Behauptung der Studie: 70 Prozent der Deutschen haben das Vertrauen in Politik und Wirtschaft verloren."  target="_self">Pressemitteilung der Stiftung fasst wichtige Punkte zusammen</a> und die Studie &#8220;Vertrauen in Deutschland&#8221; vom Dezember 2009 finden sie <a rel="nofollow" href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-9C974F46-3A0F5372/bst/xcms_bst_dms_30530_30531_2.pdf" title="Vertrauen in Deutschland - eine qulitative Wertestudie im Auftrag der Bertelesmann-Stiftung"  target="_self">hier</a> (als download, pdf, 2,1 MB).</p>
<p><a name="1904_beginn"></a><strong>Diskutieren Sie mit!</strong></p>
<p>Selbstverständlich bin ich nicht der einzige, der sich über diese Vorgänge und die not-wenigen Wandlungen Gedanken macht.</p>
<p>Vielleicht haben Sie Interesse, Ihren Beitrag dazu zu schreiben. &#8211; Über Kommentare und Rückmeldungen freue ich mich.</p>
<p>Bei Gelegenheit werden weitere Beiträge zu dieser Reihe folgen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#1904_anfang">zum Anfang des Artikels</a></p>
<p><a name="100_weiterführende_links"></a><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www1.bpb.de/themen/VDGSPL,0,UNWeltklimakonferenz_in_Kopenhagen.html" title="Die Ausgangslage vor der UN-Konferenz in Kopenhagen"  target="_self">Hintergrundbericht zur Ausgangslage der UN-Klima-Konferenz in Kopenhagen</a> im Dezember 2009</li>
<li>Nachricht vom <a rel="nofollow" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1092295/" title="Aus Hopenhagen wurde wieder Kopenhagen - oder Floppenhagen"  target="_self">ernüchtend kleinen Ergebnis</a> der großen Konferenz</li>
<li><a rel="nofollow" href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/849/498147/text/" title="Das Ergebnis der UN-Konferenz von Kopenhagen ist Augenwischerei" >Bewertung durch den Klimaforscher Peter Lemke</a> im Interview der Süddeutschen Zeitung vom 19.12.2009</li>
<li>Kommentierung der <a rel="nofollow" href="http://www.christ-in-der-gegenwart.de/aktuell/artikel_html" title="Atmosphäre"  target="_self">Atmophäre auf dem Klima-Treffens in Kopenhagen</a> der Zeitschrift &#8220;Christ in der Gegenwart&#8221;</li>
<li><a rel="nofollow" href="http://www.grundeinkommen.tv/blog/" title="Bedingungsloses Grundeinkommen - ein Kultur-Impuls"  target="_self">Blog zum Thema &#8220;bedingungsloses Grundeinkommen&#8221;</a> mit vielem bedenkenswertem Material und Links zu Film-Sequenzen zu den einzelnen Themenstellungen (Grundefragen, Finanzierung &#8230;)</li>
<li>Die <a rel="nofollow" href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-9C974F46-3A0F5372/bst/hs.xsl/nachrichten_99289.htm" title="These: 70 % der Deutschen haben das Vertrauen in Politik und Wirtschaft verloren."  target="_self">Pressemitteilung der Bertelsmann-Stiftung zu einer Studie </a>mit dem frappierenden Ergebnis, dass 70 Prozent der Deutschen das Vertrauen in Politik und Wirtschaft verloren hätte.</li>
<li>Die <a rel="nofollow" href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-9C974F46-3A0F5372/bst/xcms_bst_dms_30530_30531_2.pdf" title="Zusammenfassung der Studie &quot;Vertrauen in Deutschland&quot;"  target="_self">Studie &#8220;Vertrauen in Deutschland&#8221; (pdf; 2,1 MB)</a> des Bremer Forschungsinstitut  nextpractice vom Dezember 2009</li>
<li>Eine Studie der DGSv, des SFI und der TU Chemnitz zeigt, dass Wachstumsbeschleunigung und Finanzhifen alleine nicht hinreichen, sondern <a rel="nofollow" href="http://www.dgsv.de/pdf/Pressemitteilung_Vertrauen.pdf" title="Vertrauen und Unterstützung durch die Leitung fördern Krisenbewältigun."  target="_self">Vertrauensbildung und kooperative Führung hilfreich wären. Die zusammenfassende Pressemitteilung der DGSv vom 11.01.2010</a> können sie hier anschauen.  <a rel="nofollow" href="http://www.dgsv.de/pdf/Pressekurztext_Haubl_Voss.pdf" title="Der Druck in den Arbeitssituationen steigt und die Stimmung sinkt." >Eine Meldung vom Mai 2009 können Sie sich hier</a> anschauen.</li>
<li>Ein erster Ausblick auf die vielen Veränderungen, die es geben kann, gibt <a href="http://www.das-abenteuer-zukunft.de/" title="Abenteuer Zukunft von Stephan Magnus"  target="_self">Stephan Magnus in seinen Podcasts &#8220;Abenteuer Zukunft&#8221;</a>. (Danke für diesen erneut hilfreichen Tipp an Gunnar Thörmer.)</li>
</ul>
<p>zuletzt bearbeitet am 16. Juni 2010 / 00:20 Uhr                   Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2009%2F12%2F23%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Fder-wandel-ist-notwendig-wandel-lernen-1%2F'; szt='Der+Wandel+ist+notwendig+%28Wandel+lernen+-+1%29';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>einfühlend verstehen lernen</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/11/27/praxis-fur-supervision-und-coaching/einfuhlend-verstehen-lernen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[fühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Schulz von Thun]]></category>
		<category><![CDATA[verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wert]]></category>
		<category><![CDATA[wirken]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammenfassung Der Erfinder der Konzepte von der Stimmigkeit in der Kommunikation, des Kommunikations-Quadrats und des Modells vom inneren Team, der Hochschullehrer für Psychologie, Friedemann Schulz von Thun, spricht aus Anlass seines Abschiedes von der Universität über seinen Werdegang, wichtige Stationen und zusammenfassende Ergebnisse seiner Arbeit, eine Kommunikations-Psychologie mit Anschluss an dass alltägliche Leben. &#8211; Sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a name="1839_anfang"></a><strong>Zusammenfassung<br />
</strong>Der Erfinder der Konzepte von der Stimmigkeit in der Kommunikation, des Kommunikations-Quadrats und des Modells vom inneren Team, der Hochschullehrer für Psychologie, Friedemann Schulz von Thun, spricht aus Anlass seines Abschiedes von der Universität über seinen Werdegang, wichtige Stationen und zusammenfassende Ergebnisse seiner Arbeit, eine Kommunikations-Psychologie mit Anschluss an dass alltägliche Leben. &#8211; Sehr bewegend, weil menschlich.<br />
<br />
<strong>Gliederung</strong><br />
</p>
<ul>
<li><a href="#1839_personal-wechsel">Bei Personal-Wechsel oder Abschieden darf man grundsätzlich sprechen.</a></li>
<li><a href="#1839_abschied_von_thun">Abschiedsvortrag von Friedemann Schulz von Thun am 23. Oktober 2009</a></li>
<li><a href="#1839_polaritaeten">Menschliche Qualitäten sind am besten in Polaritäten zu beschreiben.</a></li>
<li><a href="#1839_menschlich">Psychologische Erkenntnisse fordern in der Umsetzung sehr oft Herzensbildung.</a></li>
<li><a href="#1839_weiterführende_links">Weiterführende Links</a></li>
</ul>
<p></p></blockquote>
<p><a name="1839_personal-wechsel"></a><strong>Bei Personal-Wechsel oder Abschieden darf man grundsätzlich sprechen. </strong></p>
<p>Im Laufe meines Lebens habe ich immer wieder erlebt, was mir mein Vater aus seiner eigenen Erfahrung als Leiter eines Jugendverbandes und anderer Organisationseinheiten immer wieder sagte: Bei Personal-Wechsel soll man auch mal grundsätzlich sprechen.<br />
Sehr schade, ja tieftraurig empfinde ich es, wenn erst beim Abschied einer bewährten Kraft gelobt wird.</p>
<p>Eine selten kommende Chance verpassen neue Mitarbeiter/innen &#8211; zumal Leitungs-Kräfte, wenn sie nicht den Mut finden, sich im neuen Feld zu zeigen und ein paar grundsätzliche Gedanken sagen.</p>
<p>Auch an manchen Abschied von Kollegen oder mir selbst aus Teams erinnere ich mich gerne, weil dort zusammen gefasst und gewürdigt wurde. &#8211; Das tut gut.</p>
<p><a name="1839_abschied_von_thun"></a><strong>Abschiedsvortrag von Friedemann Schulz von Thun am 23.10.2009:<br />
&#8220;Was ich noch zu sagen hätte &#8230;&#8221;</strong></p>
<p>Der durch seine Schriften und seine vielfältigen Ausbildungs- und Vortragstätigkeiten bekannte Hochschullehrer für Psychologgie von der Universität Hamburg verabschiedet sich launig, berührt und berührend von seinen Student/innen und Kolleg/innen.<br />
Dank modernen Technik kann dieser Vortrag nochmals mitvollzogen werden:<br />
<a rel="nofollow" href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/10197" title="Abschiedsvorlesung von Friedemann Schulz von Thun am 23.10.2009 in der Universität Hamburg"  target="_blank">direkt zum Medienportal lectur2go der Universität Hamburg</a></p>
<p><a name="1839_polaritaeten"></a><strong>Menschliche Qualitäten sind am besten in Polaritäten zu begreifen.</strong></p>
<p>Eine wesentliche Lebensweisheit beschreibt Friedemann Schulz von Thun im Zusammenhang mit dem Werte- und Entwicklungs-Quadrat: Alle Werte im menschlichen Leben werden durch Übertreibung ent-wertet. Darum zeigt eine polare Balance  zu einem komplementären Wert den Weg in die menschliche Reife.</p>
<p><a name="1839_menschlich"></a><strong>Psychologische Erkenntnisse fordern in der Umsetzung sehr oft Herzensbildung.</strong></p>
<p>Aus eigenem Lernen und Erleben schildert Schulz von Thun, dass Wissen zwar wichtig ist. Aber was hilft es, wenn wir wissen, dass Empathie ein wichtiger Erfolgsfaktor für Beratung und Therapie ist. &#8211; Ja, und wie werde ich jetzt empathischer? &#8211; Hier deutet Schulz von Thun an, dass die Umsetzung dieses Wissens viel menschliche Arbeit bedeuten kann.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#1839_anfang">zum Anfang des Artikels</a></p>
<p><a name="1839_weiterführende_links"></a><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li>Henri Apell weist auf seinem Blog <a rel="nofollow" href="http://www.coach-im-netz.de/2009/11/friedemann-schulz-von-thun/" title="was ich noch zu sagen hätte - Tipp von Henri Apell" >coach-im-netz.de</a> auf die Abschiedsvorlesung von Friedemann Schulz von Thun hin.</li>
<li>Über die Website der Universität Hamburg l<a rel="nofollow" href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/10197" title="Abschiedsvorlesung von Friedemann Schulz von Thun" >ecture2go</a> finden Sie die Abschiedvorlesung vom 23.10.2009</li>
<li>Leitseite im Internet von <a rel="nofollow" href="http://www.schulz-von-thun.de/" title="Leitseite Schulz von Thun" >Friedemann Schulz von Thun</a></li>
<li>Prof. Dr. Schulz von Thun erhielt den <a href="http://www.life-achievement-award.com/" title="Die höchste Auszeichnung für einen Trainer in der Weiterbildung" >Life Achievment Award 2009 für sein Lebenswerk</a> am 27. März 2009 auf den <a rel="nofollow" href="http://www.managerseminare.de/Petersberger_Trainertage" title="Petersberger Trainertage" >Petersberger Trainertagen</a> überreicht.</li>
<li>Ein Fernseh-<a rel="nofollow" href="http://www.managerseminare.de/blog/tv-beitrag-schulz-von-thun-im-interview/2009/01" title="Interview mit wesentlichen Gedanken von Schulz voin Thun - kurz gefasst in 7 Minuten" >Interview von Schulz von Thun am 19.01.2009</a>, veröffentlicht auf der <a rel="nofollow" href="http://www.managerseminare.de/" title="Manager-Seminare" >managerSeminar.de</a></li>
<li>Der lebensweise Psychoanalytiker Arno Grün kritisiert unsere Gesellschaft scharf und weist auf den <a rel="nofollow" href="http://mp3.swr.de/swr2/wissen/sendungen/swr2_wissen_080515_wahnsinn_normalitaet_arno_gruen_-zivilisationskritik.6444m.mp3" title="Wahnsinn Normalität - Arbo Grün kritisiert unsere Gesellschaft scharf" >Wahnsinn in unserer Normalität</a> hin, dass wir uns bereits als Kinder einüben, unsere eigenen Gefühle zu leugnen.</li>
</ul>
<p>zuletzt bearbeitet am 20.12.2009                              Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2009%2F11%2F27%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Feinfuhlend-verstehen-lernen%2F'; szt='einf%C3%BChlend+verstehen+lernen';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>burnout &#8211; arbeiten bis zum Ausbrennen</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/11/09/praxis-fur-supervision-und-coaching/burnout-arbeiten-bis-zum-ausbrennen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 06:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[ausgebrannt]]></category>
		<category><![CDATA[burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[Profession]]></category>
		<category><![CDATA[Supervision]]></category>
		<category><![CDATA[Supervision für Lehrer]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz-Beschreibung Burnout: Burnout ist eine sehr drastische Reaktion des menschlichen Körpers auf eine andauernde Überlastung, allermeist durch sehr belastende Arbeitsbedingungen und den entsprechenden Umgang damit ausgelöst. Wesentliche Anzeichen und Warn-Signale sind: fortdauernde Erschöpfung Unfähigkeit, &#8220;abzuschalten&#8221; und sich zu distanzieren verlorene Erholungsmöglichkeiten (sich nach dem freien Wochenende oder dem Urlaub immer noch dauer-müde und unerholt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a name="1789_anfang"></a></p>
<blockquote><p>Kurz-Beschreibung <strong>Burnout</strong>:</p>
<p>Burnout ist eine sehr drastische Reaktion des menschlichen Körpers auf eine andauernde Überlastung, allermeist durch sehr belastende Arbeitsbedingungen und den entsprechenden Umgang damit ausgelöst.<br />
Wesentliche Anzeichen und Warn-Signale sind:</p>
<ul>
<li>fortdauernde Erschöpfung</li>
<li>Unfähigkeit, &#8220;abzuschalten&#8221; und sich zu distanzieren</li>
<li>verlorene Erholungsmöglichkeiten<br />
(sich nach dem freien Wochenende oder dem Urlaub immer noch dauer-müde und unerholt zu fühlen)</li>
</ul>
<p>Burnout bedarf auf jeden Fall einer sachkundigen Behandlung.</p></blockquote>
<p>Ein <strong>Film-Tipp</strong> zum oft tabuisierten Thema <strong>burnout</strong>:</p>
<p>Am 17. November 2009 findet ein <a rel="nofollow" href="http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Burnout/2892482,CmC=2898902.html" title="Burnout - Schuften bis zum Umfallen - Themenabend in arte" >Themenabend auf arte zum Thema burnout &#8211; Schuften bis zum Umfallen</a> statt.</p>
<p>Auf der Website der Fernsehanstalt <a href="http://wwww.arte.de" title="arte" >arte</a> finden Sie ein Video als <strong>Vor-Premiere</strong> der Gemeinchaftsproduktion von arte und ndr aus dem Jahr 2009:</p>
<p><strong><a rel="nofollow" href="http://www.arte.tv/de/2918800.html" title="Vorpremiere: ausgebrannt - wenn nichts mehr geht" >„Ausgebrannt &#8211; wenn nichts mehr geht.“</a><br />
Ein Dokumentarfilm von Ingolf Gritschneder</strong></p>
<p>Den Film habe ich mir als Vorpremiere auf arte.tv angeschaut und bin begeistert: Die Betroffen wirken auf mich sehr authentisch und die fachlichen Kommentare kundig und zielführend.<br />
Der Film macht die Dramatik dieses Syndroms deutlich und vermeidet es wohltuend, reißerisch oder marktschreierisch zu sein. -<br />
Ich bin gespannt auf den Themenabend und wünsche diesem Film und diesem Thema viel Aufmerksamkeit.<br />
Meinen Respekt den Filme-Machern und den Programm-Verantwortlichen!</p>
<p>Herzlichen Dank der Kollegin Gisela Bautz (Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule, Freiburg) für den hilfreichen Hinweis.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen hinreichende Aufmerksamkeit für Ihre Gesundheit!</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#1789_anfang">zum Anfang des Artikels</a></p>
<p><strong>Weiterführende Hinweise und Links</strong></p>
<ul>
<li>Eine ausführliche <a rel="nofollow" href="http://www.schoen-kliniken.de/ptp/medizin/psychosomatik/khb/burnout/" title="Beschreibung des Burnout-Syndroms" >Beschreibung des burnout-Syndroms</a></li>
<li>Burnout bei Lehrern: <a rel="nofollow" href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/683/493034/text/" title="Burnout bei Lehrern und Lehrerinnen" >Wenn Schule krank macht</a> (Süddeutsche Zeitung vom 2.11.2009)</li>
<li><a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=739d0037-5ca3-45a0-be1d-4f236ad66b6f" title="burnout bei einer erfolgreichen Medien-Fachfrau"  target="_self">Burnout &#8211; wenn die Seele streikt. Miriam Meckel im Gespräch mit Nathalie Wappler</a>. SF 14.03.2010 in der Reihe Sternstunde Philosophie</li>
<li>Besonders <a rel="nofollow" href="http://www.klinikum-nuernberg.de/DE/aktuelles/knzeitung/2008/200803/burnout.html" title="hohes burnout-Risiko für helfende Berufe" >&#8220;helfende Berufe&#8221; sind gefährdet</a>, ein Burnout-Syndrom zu erleiden.</li>
<li>Achtung <strong>Dauer-Medien-Nutzung stresst auch</strong> &#8211; oft mehr als wahrgenommen wird.<br />
(Viele kennen dies aus eigenem Erleben. Götz Mundle, Psychotherapeut und leitender Arzt, beschreibt dies in Psychologie Heute, 01/2010; 36:  &#8220;Ständig online, das geht nicht!&#8221;)</li>
<li>Profession Lehrkraft (2): <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2008/09/17/schule-und-unterricht/profession-lehrkraft-2-lehrerinnen-sollten-sich-korperlich-fitt-halten/" title="Lehrkräfte sollten für einen gesunden Ausgleich sorgen." >Lehrer/innen sollten sich körperlich fitt halten</a></li>
<li>Ein möglicher Hintergrund für diese &#8220;Arbeitswut&#8221;, die dann zum Burnout führen kann, könnte nach Arno GRÜN im <strong>grundsätzlicher Verdrängenen unserer Gefühle</strong> von Kind an liegen. Eine<a rel="nofollow" href="http://mp3.swr.de/swr2/wissen/sendungen/swr2_wissen_080515_wahnsinn_normalitaet_arno_gruen_-zivilisationskritik.6444m.mp3" title="wahnsinn normalität - über Arno Grüns Zivilisationskritik" > swr-Sendung im mp3-Format zu diesem Thema vom Mai 2008 finden sie hier</a>.</li>
<li>Die aktuelle <a rel="nofollow" href="http://www.zeit.de/online/2009/36/internet-arbeit-freizeit?page=1" title="Der Druck wurde einfach übertrieben."  target="_self">Finanzkrise und Bourn-out. Der Arbeitssoziologe Günter Voß sieht einen Zusammenhang</a> und stellt diesen in Zeit-online vom 7.09.2009 in einem Interview unter dem Titel &#8220;Der <strong>Druck wurde einfach übertrieben</strong>.&#8221; dar.</li>
<li>Ein <a rel="nofollow" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/112/burnout" title="Burnout-Test und Tipps"  target="_blank">kleiner Test und Hinweise zur Vermeidung</a> von Herrn Kopp-Wichmann</li>
<li>Eine generationsübergreifende Studie einer finnischen Universität erbrachte einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem Burnout der Eltern und der Häufigkeit, in der die Kinder an Burnout erkrankten: &#8220;<a href="http://www.dasjournal.net/news/169/ARTICLE/26273/2010-01-19.html" title="Burnout der Eltern steckt auch deren Kinder an."  target="_self">Burnout der Eltern steckt auch Kinder an.</a>&#8220;</li>
<li>Eine kleine und wirksame Maßnahme im Alltag: <strong><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2008/04/14/praxis-fur-supervision-und-coaching/pausieren-ist-eine-kunst/" title="Pausieren ist eine Kunst. - Sie hilft."  target="_self">Immer wieder pausieren</a> oder Unterbrechungen einlegen</strong>. Dann kann ein möglicher &#8220;Arbeitsrausch&#8221; oder eine ungute Arbeits-Routine unterbrochen werden.</li>
</ul>
<p>zuletzt bearbeitet am 22. Juli 2010 / 19.33 Uhr                         Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2009%2F11%2F09%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Fburnout-arbeiten-bis-zum-ausbrennen%2F'; szt='burnout+-+arbeiten+bis+zum+Ausbrennen';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/11/09/praxis-fur-supervision-und-coaching/burnout-arbeiten-bis-zum-ausbrennen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
<enclosure url="http://mp3.swr.de/swr2/wissen/sendungen/swr2_wissen_080515_wahnsinn_normalitaet_arno_gruen_-zivilisationskritik.6444m.mp3" length="14361981" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>frei entscheiden (Profession Supervision, 5)</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/11/06/praxis-fur-supervision-und-coaching/frei-entscheiden-profession-supervision-5/</link>
		<comments>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/11/06/praxis-fur-supervision-und-coaching/frei-entscheiden-profession-supervision-5/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 07:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[deuten]]></category>
		<category><![CDATA[entscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[frei]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Profession]]></category>
		<category><![CDATA[selbstreflexiv]]></category>
		<category><![CDATA[Supervision]]></category>
		<category><![CDATA[wirken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veeser-dombrowski.de/?p=1618</guid>
		<description><![CDATA[Zusammenfassung Entscheidungs-Freiheit möchten viele selbstbewusste Menschen für sich erreichen. &#8211; Diese Freiheit lockt und hat einen Preis: Wir werden verantwortlich für unsere Entscheidungen. Dies bedeutet &#8211; je größer die Auswahl ist &#8211; auch eine größere Mühe und ein größeres Risiko zu scheitern. Supervision und Coaching können komplexe Entscheidungen begleiten und die notwendige Umsetzungsschritte unterstützen. Wahlfreiheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a name="1618_anfang"></a><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Entscheidungs-Freiheit möchten viele selbstbewusste Menschen für sich erreichen. &#8211; Diese Freiheit lockt und hat einen Preis: Wir werden verantwortlich für unsere Entscheidungen. Dies bedeutet &#8211; je größer die Auswahl ist &#8211; auch eine größere Mühe und ein größeres Risiko zu scheitern.<br />
Supervision und Coaching können komplexe Entscheidungen begleiten und die notwendige Umsetzungsschritte unterstützen.</p>
<p><strong>Gliederung </strong></p>
<ul>
<li><a href="#1618_wahlfreiheit">Wahlfreiheit wird vielfach und vielfältig angestrebt</a>.</li>
<li>In Herausforderungen hilft es, <a href="#1618_mehr_moeglichkeit">aus mehren Möglichkeiten auswählen</a> zu können.</li>
<li><a href="#1618_freiheit_kann_anstrengen">Die Freiheit, zu entscheiden, kann auch als anstrengend empfunden werden</a>.</li>
<li>Wie <a href="#1618_unterscheiden">können wir unterscheiden, ob wir uns für mehr Wahlfreiheit oder innerhalb gegebener Rahmenbedingungen mit &#8220;kleinerer Freiheit&#8221;</a> engagieren wollen?<a href="#1618_unterscheiden"> </a></li>
<li><a href="#1618_supervision_analysiert">Supervision und Coaching fördern die Analyse.</a></li>
<li>Supervision und Coaching <a href="#1618_supervision_unterscheidet">fördern die Fähigkeit, zu unterscheiden</a>.</li>
<li>Supervision und Coaching <a href="#1618_supervision_mehrt_die_anzahl">unterstützt, die Anzahl der Möglichkeiten zu erhöhen</a>.</li>
<li>Supervision und Coaching <a href="#1618_supervision_waehlt_aus">begleiten den Auswahlprozess</a>.</li>
<li><a href="#1618_supervision_hilft_umsetzen">Supervision und Coaching kann den Umsetzungsprozess nach einer Wahl unterstützen</a>.</li>
<li><a href="#1618_weiterführende_links">Weiterführende Links</a></li>
</ul>
<p></p></blockquote>
<p><a name="1618_wahlfreiheit"></a><strong>Wahlfreiheit wird vielfach und vielfältig angestrebt. </strong></p>
<p>Im privaten Bereich (Freizeit, Hobby oder Familie) und auch im Beruf schätzen die meisten Menschen, wenn sie eine Auswahl treffen können: Wahlfreiheit gilt als eine erstrebenswerte Möglichkeit. Aus ihr heraus können wir uns selbst als Handelnde empfinden. Darum schätzen viele die Wahlfreiheit.</p>
<p>Wer gestalten möchte, wer mitentscheiden möchten, wie sie/er leben will und wie ihre/seine Umgebung aussehen soll, benötigt die Möglichkeit zur Auswahl.</p>
<p><a name="1618_mehr_moeglichkeit"></a><strong>In Herausforderungen hilft es, aus mehren Möglichkeiten auswählen zu können.</strong></p>
<p>In Konflikten, Konfrontationen oder Entscheidungssituationen wird es allgemein als sehr viel angenehmer erlebt, wenn wir aus mehreren Möglichkeiten auswählen können.</p>
<p>Aus Sicht des Supervisors kann ich nur nachdrücklich dazu raten, sich mehrere Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Andernfalls entsteht eine Art &#8220;Automatismus&#8221; im Handlungsablauf &#8211; oft mit einer Tendenz zur Verschärfung oder gar zur Entweder-Oder-Struktur.</p>
<p><a name="1618_freiheit_kann_anstrengen"></a><strong>Die Freiheit, zu entscheiden, kann auch als anstrengend empfunden werden.</strong></p>
<p>Mit zunehmender Möglichkeit, sich zu entscheiden, entsteht auch eine Art von Entscheidungs-Zwang. Dies kann als anstrengend erlebt werden.</p>
<p>In der Fach-Literatur wird diese Erscheinung auch unter dem Begriff &#8220;Modernisierungs-Falle&#8221; behandelt:<br />
Weil wir die Wahl-Möglichkeit haben, müssen wir auch entscheiden.<br />
Weil wir entscheiden können, sind wir auch in vollem Umfang für eine vielleicht nicht optimal getroffene Wahl verantwortlich.</p>
<blockquote>
<h3>Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit;<br />
das ist der Grund,<br />
warum die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.</h3>
<p>George Bernard Shaw: Das war Bernard Shaw</p>
<p>zitiert nach <a rel="nofollow" href="http://www.zitate-aphorismen.de/zitate/interpretation/George_Bernard_Shaw/3281" title="www.zitate-aphorismen.de"  target="_blank">www.zitate-aphorismen.de</a></p></blockquote>
<p><a name="1618_unterscheiden"></a><strong>Wie können wir unterscheiden, ob wir uns für mehr Wahlfreiheit oder innerhalb gegebener Rahmenbedingungen mit &#8220;kleinerer Freiheit&#8221; engagieren wollen? </strong></p>
<p>Im einen Fall werden wir eingeladen, uns gegen rigide oder als unmenschliche empfundene Bedingungen in Gesellschaft und Arbeit zu wehren: wir engagieren uns für mehr Freiheit oder einen höheren Beteiligungsgrad.</p>
<p>Im anderen Fall kann es auch sein, dass wir uns dafür entscheiden <strong>(!)</strong>, Bedingungen zu akzeptieren und &#8211; in von irgendwo anders her bestimmten Rahmenbedingungen &#8211; den verblieben Spielraum zur Auswahl von Haltungen und Handlungen zu gestalten.</p>
<p>Die Unterscheidung, wann eine Wahl-Möglichkeit unbedingt gefordert werden soll und wann des angemessener und realistischer erscheint, die Rahmenbedingungen zu akzeptieren und innerhalb des Rahmens dann zu gestalten, ist eine schwer wiegende Unterscheidungsfrage und wahrscheinlich nur mit viel Lebens-Erfahrung zu entscheiden.</p>
<p><a name="1618_supervision_analysiert"></a><strong>Supervision und Coaching fördern die Analyse.</strong></p>
<p>Supervision und Coaching sind Gelegenheiten, Situationen gründlich zu betrachten, Faktoren zu beschreiben, Zusammenhänge zu finden und darzustellen.</p>
<p>Sie regen zur Nachdenklichkeit und einer Suchbewegung im Verständnis von Situationen an.<br />
Aus diesen Analysen und Verstehens-Versuchen ergeben sich neue Blickwinkel.</p>
<p><a name="1618_supervision_unterscheidet"></a><strong>Supervision und Coaching fördern die Fähigkeit, zu unterscheiden.</strong></p>
<p>Die schon beschriebene Frage &#8220;Wann ist ein Einsatz für mehr Wahl-Möglichkeiten und wann eine Sich-Einrichten mit den vorgegebenen Rahmenbedingungen sinnvoll?&#8221; bedarf in jedem gewichtigen Falle einer sorgfältigen Prüfung, wollen wir nicht zu konformen Pragmatikern, ja Opportunisten werden.</p>
<p>Es gilt einen Standpunkt  zu finden zwischen einem fortdauernden, auszehrenden Aufbegehren gegen alles und jeden und einer habitualisierten Anpassung an jede Situation.</p>
<p>Manche wachen Autoren regen an, auch aktuelle Kultur- und Selbst-Techniken sorfältig zu durch-schauen. Sie finden beispielsweise hinter so hilfreichen Instrumenten wie Zeitplanung und Ziel-Management die Verlockung, in &#8220;vorauseilendem Gehorsam&#8221; schon Selbstbeschneidung und Anpassungsleistung zu vollbringen, die früher strenge Vorgesetzte und wilde Ausbeuter nicht fertig gebracht hätten. (Stichwort &#8220;Gouvernementalität&#8221;, z.B. in: Bröckling, Krasmann, Lemke: Gouvernementalität in der Gegenwart. suhrkamp: Frankfurt am Main, 2000)</p>
<p><a name="1618_supervision_mehrt_die_anzahl"></a><strong>Supervision und Coaching unterstützt, die Anzahl der Möglichkeiten zu erhöhen. </strong></p>
<p>In Supervision oder Coaching wird häufig nach dem ethischen Imperativ von <a rel="nofollow" href="http://beat.doebe.li/bibliothek/p00005.html" title="Heinz von Foerster" >Heinz von Foerster</a> verfahren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Handle stets so, dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der gelernte Physiker und Kybernetiker hat das systemische Denken wesentlich angeregt. So hat er auch regelmäßig darauf verwiesen, wie wesentlich unsere Wahrnehmung für unsere Konstruktionen von Wirklichkeit sind.</p>
<p><a name="1618_supervision_waehlt_aus"></a><strong>Supervision und Coaching begleiten den Auswahlprozess.</strong></p>
<p>Wenn mehrere Möglichkeiten der Haltungen und möglichen Handlungen gefunden sind, wird sinnvollerweise eine Auswahl stattfinden. Diesen Klärungsprozess kann Supervision oder Coaching begleiten.</p>
<p><a name="1618_supervision_hilft_umsetzen"></a><strong>Supervision und Coaching kann den Umsetzungsprozess nach einer Wahl unterstützen.</strong></p>
<p>Nach der Entscheidung folgt die Aufgabe, diese in Handlungsschritte &#8211; auch gegen Widerstände anderer und eigener, älterer Gewohnheiten &#8211; umzusetzen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#1618_anfang">zum Anfang des Artikels</a></p>
<p><a name="1618_weiterführende_links"></a><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><strong>Artikel-Reihe zur &#8220;<a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/service/thematische-artikel-reihe/#1413_profession_supervision" title="Artikel-Reihe zur Profession von Lehrerinnen und Lehrern"  target="_self">Profession der Supervision</a>&#8220;</strong>.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/02/02/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-1-der-nutzen-der-professionalisierung/" title="Professionalisierung nützt." >Der Nutzen der Professionalisierung</a> (Profession Supervision, 1)</li>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/02/26/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-2-systemische-aufstellungen-wirken/" title="Systemische Aufstellungen werden erforscht." >Forschung über systemische Team-Aufstellungen</a> (Profession Supervision, 2)</li>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/03/02/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-3-was-ist-hypnose-im-alltag/" title="Hypnose gib es alltäglich." >Was ist alltägliche Hypnose?</a> (Profession Supervision, 3)</li>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/05/13/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-3-vernetzte-berater-sind-hilfreich/" title="Die Arbeitswelt ist immer komplexer, d.h. vernetzter. Gute Berater reagieren udn vernetzen sich auch." >Gute Berater sind vernetzt.</a> (Profession Supervision, 4)</li>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/11/06/praxis-fur-supervision-und-coaching/frei-entscheiden-profession-supervision-5/" title="Superversion unterstützt freie Entscheidungen" >frei entscheiden</a> (Profession Supervision, 5)</li>
</ul>
<p>Diese Reihe wird in loser Folge fortgeführt.</p>
<p><strong>Das könnte Sie auch interessieren:</strong></p>
<ul>
<li>Thomas Lemke über &#8220;<a rel="nofollow" href="http://www.thomaslemkeweb.de/publikationen/Gouvernementalit%E4t%20_Kleiner-Sammelband_.pdf" >Gouvernementalität</a>&#8220;</li>
<li><a rel="nofollow" href="http://beat.doebe.li/bibliothek/a00154.html" title="Ethischer Imperativ nach Heinz von Foerster" >Ethischer Imperativ</a> von Heinz von Foerster</li>
<li>Zur <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/supervision-und-coaching/nutzen-von-supervision-und-coaching/" title="Der Nutzen und die Wirkung von Supervision und Coaching" >Wirkung von Supervision und Coaching</a> (eine Zusammenfassung aktueller Forschungsergebnisse)</li>
</ul>
<p>zuletzt bearbeitet am 14. April 2010 / 21:09 Uhr                                 Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2009%2F11%2F06%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Ffrei-entscheiden-profession-supervision-5%2F'; szt='frei+entscheiden+%28Profession+Supervision%2C+5%29';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bau einer demokratischen Schule für Huamachuco/Peru</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/10/08/praxis-fur-supervision-und-coaching/bau-einer-demokratischen-schule-fur-huamachucoperu/</link>
		<comments>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/10/08/praxis-fur-supervision-und-coaching/bau-einer-demokratischen-schule-fur-huamachucoperu/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 14:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[entwickeln]]></category>
		<category><![CDATA[Huamachuco]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veeser-dombrowski.de/?p=1661</guid>
		<description><![CDATA[In den Anden haben Kinder kaum Chancen auf eine Schulbildung: Die Wege sind zu weit. Helfen Sie mit, 15 Kindern pro Schuljahr eine Chance zu geben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen einer Schulpartnerschaft</strong></p>
<p>Schon seit über zwei Jahren kooperiert <a rel="nofollow" href="http://kapriole-freiburg.de/" title="Kapriole e. V." >die freie demokratische Schule Kapriole e. V. in Freiburg</a> mit peruanischen Lehrkräften beim Aufbau einer demokratischen Schule in den Höhen der nördlichen Anden.<br />
<strong><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/edhu_logo.jpg" ><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1673" title="edhu_logo" src="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/edhu_logo-150x150.jpg" alt="edhu_logo" width="150" height="150" /></a>Ich unter­stütze dies und empfehle Ihnen dieses Projekt.<br />
</strong></p>
<p><strong>Was bisher geschah:</strong></p>
<ul>
<li> Ein Trägerverein für die Schule und ökologische Bildung wurde gegründet.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Schule wurde im Frühjahr 2009 von den peruanischen Behörden genehmigt.<br />
Sie bleibt eine Privatschule und wird von staatlicher Seite nicht bezuschusst. -<br />
Seither wird in eine ersten Gruppe noch in provisorischen Räumen unterrichtet.</li>
</ul>
<ul>
<li> Nach der Bildungsreise des ersten Lehrers, Valerio Narvaes Polo, hat <a href="http://www.compromiso.de" title="Compromiso e. V. - Förderverein für partnerschaftliche Entwicklungsarbeit mit Peru" >Com­promiso </a><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/4-Wilson.jpg" ><img class="alignright" title="Wilson" src="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/4-Wilson-150x150.jpg" alt="Wilson" width="150" height="150" /></a><br />
(ein kleiner Förderverein, bei dem ich mich engagiere) ein Praktikum<br />
des zweiten Lehrers, Wilson Ruiz Carrion aus Huama­chuco, in der Kapri­ole in Freiburg zur päda­go­gischen Weiter­bil­dung gefördert.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Planungen für den Schulbau mit Internatsplätzen in vier Bauabschnitten für dann insgesamt 90 Schüler/innen in sechs Klassen ist abgeschlossen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Im Juni wurde ein Windrad zur Stromgewinnung in 3400 m Höhe errichtet.<br />
(Höchstwahrscheinlich eines der ersten in Peru in dieser Höhe.)</li>
</ul>
<ul>
<li> Anfang Oktober 2009 wurde das Gelände für den Bau eingeebnet:<br />
<a href="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/Schulgelände.JPG" ><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1665" title="Schulgelände (Blick von O nach W)" src="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/Schulgelände-150x150.jpg" alt="Schulgelände (Blick von O nach W)" width="150" height="150" /></a></li>
</ul>
<p><strong>Was jetzt nötig ist<br />
und<br />
meine herzliche Empfehlung an Sie zur Förderung:</strong></p>
<ul>
<li>Finanzierung der Bildungsreise einer pädagogischen Mitarbeiterin (Jhenifer Flores Narvaez) zum <strong>Praktikum in der Kapriole in Freiburg zwischen Ende März und Juni 2010</strong>.
<div id="attachment_2084" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/Jhenifer_619x.jpg" ><img class="size-thumbnail wp-image-2084 " title="Jhenifer_619x" src="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/Jhenifer_619x-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Praktikantin im Frühjahr 2010</p></div></li>
<li><strong>Unterstützung des Baus eines Schulhauses in der dort ortsüblichen Lehmbauweise:</strong><br />
<a href="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/edhu-fundamente1.jpg" ><img class="size-thumbnail wp-image-1725 alignnone" title="edhu-fundamente" src="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/edhu-fundamente1-150x150.jpg" alt="Fundamente der EDHU werden sichtbar" width="150" height="150" /></a><br />
am 11. Februar 2010 war das Dach des ersten Rohbaus gedeckt:<br />
<a href="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/edhu_roh-bau_mit_dach.jpg" ><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2007" title="edhu_roh-bau_mit_dach" src="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/edhu_roh-bau_mit_dach-150x150.jpg" alt="Der erste Bau-Abschnitt hat ein Dach." width="150" height="150" /></a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>
<ul>
<li>auf der Homepage des <a href="http://www.compromiso.de/" title="Förderverein für partnerschaftliche Entwicklungsarbeit mit Peru" >Fördervereins für partnerschaftliche Entwicklungsarbeit in Peru COMPROMISO</a> e.V.</li>
<li>im <a rel="nofollow" href="http://demokratische-schule-huamachuco.blogspot.com/" title="aktuelle Nachrichten und Bilder von der EDHU" >deutschen Blog des Schulprojektes</a> (es gibt auch ein spanisches Orginal-Blog)</li>
<li>eine <a rel="nofollow" href="http://www.kapriole-freiburg.de/material/2009-04-29_Presentation_EDHU_D_int.pdf" title="Projekt-Beschreibung EDHU, Stand April 2009" >Projekt-Beschreibung in deutscher Sprache</a><br />
(Stand: April 2009 &#8211; Mit Weiter-Entwicklungen ist zu rechnen.)</li>
<li>das <a rel="nofollow" href="http://de.betterplace.org/projects/2097" title=" Democratic school project in the Andes" >Projekt auf der Spenden-Plattform</a> betterplace.org</li>
</ul>
<p>letzte Überarbeitung am 24. März 2010 / 21:52 Uhr          Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2009%2F10%2F08%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Fbau-einer-demokratischen-schule-fur-huamachucoperu%2F'; szt='Bau+einer+demokratischen+Schule+f%C3%BCr+Huamachuco%2FPeru';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pensionsgrenze 67 schneller einführen?</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/07/15/praxis-fur-supervision-und-coaching/pensionsgrenze-67-schneller-einfuhren/</link>
		<comments>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/07/15/praxis-fur-supervision-und-coaching/pensionsgrenze-67-schneller-einfuhren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 13:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Altersgrenze]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Demographie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Interesse]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensarbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pension]]></category>
		<category><![CDATA[Pension mit 67]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rente mit 67]]></category>
		<category><![CDATA[Schuljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderweg]]></category>
		<category><![CDATA[über Politik im Web lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.veeser-dombrowski.de/?p=1441</guid>
		<description><![CDATA[Trotz vieler Widersprüche wird in Baden-Württemberg weiter kontrovers über die Umsetzung der erhöhten Lebensarbeitszeit auf 67 debattiert. Ein Meinungsbeitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a name="1441_anfang"></a><strong>Zusammenfassung</strong> <strong>und Gliederung</strong></p>
<blockquote><p>Im Sommer 2009 hatte staatsanzeiger.de ermittelte, dass die große Mehrheit die schrittweise Erhöhung der Altersgrenze (Pensions- und Renten-Alter) auf 67 ablehnt.<br />
Dann wurde in Baden-Württemberg kontrovers sogar über die schnellere Umsetzung der Erhöhung der Lebensarbeitszeit debattiert.<br />
Inzwischen ist die Landesregierung von diesem Vorhaben wieder abgerückt</p>
<ul>
<li><a href="#1441_pension_mit_67">Bisherige bundesweite Planung</a></li>
<li><a href="#1441_nur_wenige_arbeiten_bis_65">Nur wenige Beschäftigte erreichen tatsächlich das bisherige Rentenalter von 65 in einem rentenversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis.</a></li>
<li><a href="#1441_verschaerfte_diskussion">Minister Stächele verschärft die Diskussion.</a></li>
<li><a href="#1441_viele_personen_helfen_viel_einzusparen">Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes stellen eine große Personengruppe dar: ein großes Einspar-Potential?</a></li>
<li><a href="#1441_beamte_zuerst_dann_andere_beschaeftigte">Mit den Beamten beginnt es. &#8211; Die anderen Arbeitnehmer/innen könnten folgen.</a></li>
<li><a href="#1441_abkehr_von_der_schneller_angehobenen_Altersgrenze">Ministerpräsident Günter Öttinger rückte von seinen Plänen wieder ab.</a></li>
<li><a href="#1441_diskutieren_sie_mit">Meinungs-Äußerungen sind wichtig! Diskutieren Sie mit.</a></li>
<li><a href="#1441_weiterführende_links">Weiterführende Links</a></li>
</ul>
<p></p></blockquote>
<p><a name="1441_pension_mit_67"></a><strong>Bisherige bundesweite Planung</strong></p>
<p>Bisher war geplant, das Eintrittsalter in die Renten schrittweise ab 2012 bis 2029 auf 67 Jahre zu erhöhen.</p>
<p>Diese langfristige Planung wurde allerdings vor der Hypotheken-, Banken-, Finanz- und Wirtschaftskrise und die jüngsten Renten-Beschlüsse vor der Bundestagswahl im September entwickelt.</p>
<p><a name="1441_nur_wenige_arbeiten_bis_65"></a><strong>Nur wenige Beschäftigte erreichen tatsächlich das bisherige Rentenalter von 65 in einem rentenversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis.</strong></p>
<p>Auf eine <a href="http://dokumente.linksfraktion.net/drucksachen/7755289321_1613512.pdf" title="statistische Fragen an die Bundesregierung zur Anzahl der Beschäftigten vor dem Rentenalter"  target="_blank">kleine Anfrage der Fraktion Die Linke</a> hin antwortete die Bundesregierung mit Zahlen vom August 2008 &#8211; also noch vor der Wirksamkeit der aktuellen Krise: Danach sollen nur 7,4 % der über 63-jährigen noch einer rentenversicherungspflichtigen Vollzeit-Beschäftigung nachgehen. &#8211; Wenn diese Zahl zutrifft, so ergibt es keinen Sinn, das Eintrittsalter noch weiter auf 67 zu erhöhen!</p>
<p><a name="1441_verschaerfte_diskussion"></a><strong>Minister Stächele verschärft die Diskussion.</strong></p>
<p>Der Finanzminister des Landes Baden-Württemberg,  Willi Stächele (CDU), lehnt die Rücknahme der Erhöhung des Renten- und Pensions-Alters nachdrücklich ab. Stattdessen denkt er öffentlich über eine Verschärfung des Tempos nach: Die Umsetzung der Erhöhung solle für die Beamten des Landes Baden-Württemberg bereits 2020 abgeschlossen sein.</p>
<p>Die Beamten reagierten auf diesesAnsinnen mit heftigem Widerspruch. Eine nicht-repräsentative Umfrage im Sommer 2009 ergab eine <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/06/30/schule-und-unterricht/online-umfrage-pension-mit-67-oder-fruher/" title="Ablehnung des verschärften Tempos bei der Einführung einer höheren Lebensarbeitszeit" >mehrheitliche Ablehnung der vorzeitigen &#8220;Rente/Pension mit 67&#8243;</a>.</p>
<p>Herr Stächele reagierte, bot er eine &#8220;Alternative&#8221; an: Die Absenkung des Versorgungsniveaus um 0,7 Prozent.</p>
<p><a name="1441_viele_personen_helfen_viel_einzusparen"></a><strong>Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes stellen eine große Personengruppe dar: ein großes Einspar-Potential?</strong></p>
<p>Da die im öffentlichen Dienst beschäftigten Beamt/innen und Angestellten eine sehr große Personen-Gruppe darstellen, würden Einsparungen oder Kürzungen bei dieser Gruppe auch einen großen Effekt ergeben.</p>
<p>So ergeben Kürzungen der Pensionen um 0,7 % für die 240.000 Beamten in Baden-Württemberg nach Aussagen von Finanzminister Willi Stächele eine Einsparung in dreistelliger Millionenhöhe.</p>
<p>Da die Angestellen im öffentlichen Dienst dann aus Gerechtigkeitsgründen sicher auch bald eine schnellere Erhöhung des Renten-Eintrittsalters erwarten können, wird sich das Einspar-Potential noch erhöhen.</p>
<p><a name="1441_beamte_zuerst_dann_andere_beschaeftigte"></a><strong>Mit den Beamten beginnt es. &#8211; Die anderen Arbeitnehmer/innen könnten folgen.</strong></p>
<p>Jene, die den beamteten oder angestellten Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ihre sicher geglaubten Arbeitsplätze neiden und so versucht sind, dieser oft gescholtenen Personen-Gruppe die Kürzungen zu gönnen, möchte ich zu bedenken geben: Wahrscheinlich bleibt eine solche Idee nicht nur auf die Beschäftigten im öffentlichen Dienst beschränkt, sondern wird &#8211; wenn erfolgreich &#8211; auch auf andere Beschäftigungsbereiche ausgedehnt.</p>
<p><a name="1441_abkehr_von_der_schneller_angehobenen_Altersgrenze"></a><strong>Ministerpräsident Günter Öttinger rückte von seinen Plänen wieder ab.</strong><br />
Stuttgart, 13. September 2009: Aktuell geht die Öffentlichkeit davon aus, dass Ministerpräsident Öttinger von den Plänen abgerückt ist, die Beamten in Baden-Württemberg früher als die anderen Bundesländer auf eine verlängerte Lebensarbeitszeit bis 67 zu verpflichten.<br />
Quelle: <a rel="nofollow" href="http://www.swr.de/swr4/bw/nachrichten/-/id=258368/nid=258368/did=5364830/l968wg/index.html" title="Die Beamten sind mit der neuen Entwicklung zufrieden." >swr.de</a>.</p>
<p><a name="1441_diskutieren_sie_mit"></a><strong>Meinungs-Äußerungen sind wichtig! Diskutieren Sie mit.</strong><br />
Darum wünsche ich mir eine engagierte Diskussion und beharrliches Vertreten der Interessen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#1441_anfang">zum Anfang des Artikels</a></p>
<p><a name="1441_weiterführende_links"></a><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li>Der <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2126413_0_9223_-pension-mit-67-front-gegen-finanzminister-waechst.html" title="Gegenwind für Minister Stächele" >Widerstand wächst gegen Finanzminister Stächeles Plan</a>, die Erhöhung der Altersgrenze in Baden-Württemberg schneller einzuführen</li>
<li>Land droht den Beamten mit <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2125985_0_9223_-finanzminister-staechele-land-droht-beamten-mit-pensionskuerzung.html" title="Werden die Beamten weniger Pension bekommen?" >Pensionskürzungen. Stuttgarter Nachrichten vom 14.07.2009</a> &#8211; mit Diskussions-Forum</li>
<li>Der <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2126094_0_9223_-dgb-droht-mit-protest-streit-um-pension-mit-67.html" title="DGB protestiert gegen die schnellere Einführung der Altersgrenze in Baden-Württemberg" >Deutsche Gewerkschaftsbund droht mit Protest</a> gegen die schnellere Einführung der Altersgrenze von 67 in Baden-Württemberg</li>
<li>Nur wenige Beschäftigte erreichen wirklich voll erwerbstätig die bisherige Altersgrenze von 65 Jahren, <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/141910" title="Telepolis-Artikel" >so die ernüchternde Nachricht</a>.</li>
<li>Beschäftigung im Alter: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1832700_Beschaeftigung-im-Alter-Mitte-Fuenfzig-und-ohne-Job.html" title="Zusammenfassung der Antwort der Bundesregierung auf die statistischen Fragen zur Beschäftigung vor der Rente mit 65" >Mit Fünfzig ohne Job</a> (FR-online-Artikel vom 12. Juli 2009)</li>
<li>ein wissenschaftlicher Blick mit einer Vision von einer Geselleschaft der Teilzeit-Arbeitenden von Prof. Dr. James Vaupel vom Max-Planck-Institut für demokartische Forschung in Rostock: <a rel="nofollow" href="http://www.zeit.de/online/2007/10/demografie-rente-interview?page=1" title="demographische Forschung und radikale Vision von einer teilzeit-arbeitenden Gesellschaft" >Rentenalter abschaffen!</a> (weit-online vom 1.03.2007)</li>
<li>Pressemeldung des swr vom 13.09.2009: <a rel="nofollow" href="http://www.swr.de/swr4/bw/nachrichten/-/id=258368/nid=258368/did=5364830/l968wg/index.html" title="Pressemeldung über die Abkehr vom Vorhaben" >Die Beamten sind mit der neuen Entwicklung zufrieden</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li>Profession Lehrkraft (1): <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2008/09/11/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-lehrkraft-1-anregen-zum-selbstandigen-lernen/" title="Eröffnungsbeitrag dieser thematischen Reihe" >anregen zum selbständigen Lernen</a></li>
<li>Zusammenfassung der <a href="http://vbe.de/lehrerstudie-ueberblick.html" title="Studie zur Belastung von Lehrerinnen und Lehrern" >Potsdamer Lehrer-Studie</a> durchgeführt von einem Team von Wissenschaftlern und Studierenden des Instituts für Psychologie der Universität Potsdam unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt</li>
</ul>
<p><strong>Diskussionen im Umfeld des Bundestagswahlkampfes 2009<br />
</strong></p>
<ul>
<li>Ein Meinungsbeitrag aus der Badischen Zeitung vom 1.08.2009: <a href="http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/warum-schaffen-wir-das-rentenalter-nicht-einfach-ab" title="Warum schaffen wir das Rentenalter nicht einfach ab? - lernen wir neue Sichtweisen" >Warum schaffen wir das Rentenalter nicht einfach ab?</a> (online zu lesen)</li>
<li>Ein weiterer Meinungsbeitrag aus dem <a rel="nofollow" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/" title="rund um Persönlichkeit und persönliches Lernen" >persönlichkeits-blog.de</a> von Roland Kopp-Wichmann: <a rel="nofollow" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1779/rente-mit-67-oder-mit-69-jahren-warum-schaffen-wir-das-rentenalter-nicht-einfach-ab" title="aus der Sicht eines Freiberuflers sieht die Renten-Frage nochmals anders aus" >Rente mit 67 oder 69?</a> &#8230;</li>
</ul>
<p>zuletzt bearbeitet am 31. 10. 2009 / 11:29 Uhr                                             Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2009%2F07%2F15%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Fpensionsgrenze-67-schneller-einfuhren%2F'; szt='Pensionsgrenze+67+schneller+einf%C3%BChren%3F';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>selbstmotiviert lernen (4): sich ehrlich in Beziehung bringen</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/05/22/allgemein/selbstmotiviert-lernen-4-sich-ehrlich-in-beziehung-bringen/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 13:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[ehrlich]]></category>
		<category><![CDATA[entlasten]]></category>
		<category><![CDATA[erziehen]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Jesper Juul]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Maske]]></category>
		<category><![CDATA[Maskerade]]></category>
		<category><![CDATA[Muster]]></category>
		<category><![CDATA[reflektieren]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle]]></category>
		<category><![CDATA[selbstmotiviert]]></category>
		<category><![CDATA[selbstorganisiert lernen]]></category>
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		<category><![CDATA[Supervision]]></category>
		<category><![CDATA[üben]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen sehnen sich nach ehrlichen Beziehungen. Masken und Rollen können zeitweise sinnvoll, weil entlastend, sein. Und: Ehrlichkeit kann man üben, lernen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a name="1150_anfang"></a><strong>Zusammenfassung und Gliederung</strong></p>
<p>Oft spielen wir anderen und uns selbst eine &#8211; meist künstlich-fröhliche &#8211; Rolle vor.<br />
Wenn wir uns trauen würden, zu zeigen, wer wir wirklich sind, könnten wir damit in Beziehung treten.<br />
Danach sehnen sich viele Menschen.</p>
<ul>
<li><a href="#1150_ehrlich">Ein ehrliches Gespräch tut gut.</a></li>
<li><a href="#1150_immer_laecheln">Oft erwarten wir von uns und anderen fortdauernd gute Laune.</a></li>
<li><a href="#1150_gerne_erfolgreich">Selbstverständlich bin ich gerne erfolgreich.</a></li>
<li><a href="#1150_maskerade">Masquerade von Aziz K. &#8211; ein Kurzfilm</a></li>
<li><a href="#1150_ehrliche_beziehung">Wer sich ehrlich zeigt, tritt damit in Beziehung.</a></li>
<li><a href="#1150_ehrlich_erziehen">In ehrlichen Beziehungen gelingt existentielles Lernen, das heißt, man kann (sich und andere) erziehen.</a></li>
<li><a href="#1150_ehrliche_beziehung_durch_supervision">Welche Aufgabe hat Supervision für ehrliche Beziehungen?</a></li>
<li><a href="#1150_wie_denken_Sie_zu_ehrlichen_beziehungen">Wie denken Sie darüber?</a></li>
<li><a href="#1150_weiterführende_links">Weiterführende Links</a></li>
</ul>
<p></p></blockquote>
<p><a name="1150_ehrlich"></a><strong>Ein ehrliches Gespräch tut gut.</strong></p>
<p>Neulich, nach der Arbeit ergab sich ein spontanes Gesprächmit unerwarteter Offenheit von beiden Seiten.<br />
Niemand wollte dem anderen etwas vorspielen oder vortäuschen.<br />
Diese Ehrlichkeit tut gut.</p>
<p>Ich frage mich selbst,<br />
warum ich mich das nicht mehrfach traue.</p>
<p><a name="1150_immer_laecheln"></a><strong>Oft erwarten wir von uns und anderen fortdauernd gute Laune.</strong></p>
<p>Niemand mag dauernd schlecht gelaunte Zeitgenossen.</p>
<p>Umgekehrt, die immer und alltäglich gut gelaunten Dauer-Lächler sind doch auch nicht gut zu ertragen:<br />
Mein Leben verläuft nicht so, dass ich immer lachen kann.<br />
Ich vermute, dass dies keine Ausnahme ist.</p>
<p><a name="1150_gerne_erfolgreich"></a><strong>Selbstverständlich bin ich gerne erfolgreich.</strong></p>
<p>Ich strebe den Erfolg gerne selbst an.</p>
<p>Allerdings ist es wohl kaum realistisch, den Dauer-Erfolg zu behaupten.<br />
Das ist fast immer unwahr! -<br />
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass irgend jemandem immer alles glückt.<br />
Wenn ich genauer hinschaue, erkenne ich bei mir und anderen ein realistisches Spiel von Aufs und Abs.</p>
<p><a name="1150_maskerade"></a><strong>Masquerade von Aziz K. &#8211; ein Kurzfilm</strong></p>
<p>Im <a rel="nofollow" href="http://www.leichtigkeitlernen.com/" title="Leichtigkeit lernen - ein Blog rund um Alexander-Technik und persöniches Wachstum"  target="_self">Blog von Daniel Mihajlovic</a> fand ich den Hinweis auf einen nachdenklich machenden Kurzfilm, den ich hier gerne weiter bekannt mache:</p>
<p><object width="400" height="225" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4670828&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4670828&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/4670828" >Masquerade</a> von <a href="http://vimeo.com/azizk" >Aziz K.</a> via <a href="http://vimeo.com" >Vimeo</a>.</p>
<p>Ich bin begeistert, wie in dieser kurzen Sequenz so viel Erfahrung dargestellt wird.</p>
<p>Auch die verbreitete Traurigkeit darüber wird deutlich, wie wenig sich Menschen gegenseitig ehrlich zeigen und zumuten.</p>
<p>Und es gibt noch andere Erfahrungen:</p>
<p><a name="1150_ehrliche_beziehung"></a><strong>Wer sich ehrlich zeigt, tritt damit in Beziehung.</strong></p>
<p>Meine Erfahrung ist es, dass eine ehrliche Aussage über sich selbst Beziehung anbahnen und vertiefen kann.</p>
<p>Das geht nicht immer, aber es geht wahrscheinlich öfter, als ich es mich selbst traue.</p>
<p><a name="1150_ehrlich_erziehen"></a><strong>In ehrlichen Beziehungen gelingt existentielles Lernen, das heißt, man kann (sich und andere) erziehen.</strong></p>
<p>Eine weitere, für mich wichtige Erfahrung ist, dass ehrliche Beziehung auch in der Erziehung und Förderung von Kindern und Jugendlichen eine wesentliche Bedeutung hat. &#8211; Ich habe über die Jahre gerlernt, dass ehrliche Beziehungen die Grundlage der Erziehung eigener Kinder und von Kindern und Jugendlichen in der Jugendarbeit und auch in der Schule darstellt.</p>
<p>Der dänische Familien-Berater <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesper_Juul" title="Wikipedia über Jesper Juul" >Jesper Juul</a> beschreibt diese Grundhaltung der Gleichwertigkeit von Kindern und Jugendlichen in seinem Bestseller &#8220;Das kompetente Kind&#8221; sehr anschaulich, glaubwürdig und für mich erhellend. &#8211; Ich habe von diesem Perspektiven-Wechsel sehr profitiert und wünsche dies möglichst vielen anderen, die mit Menschen umgehen, auch.</p>
<p><a name="1150_ehrliche_beziehung_durch_supervision"></a><strong>Welche Aufgabe hat Supervision für ehrliche Beziehungen?</strong></p>
<p>Sollte jemand sich für diesen Weg entschieden haben, so kann in Supervision diese Entscheidung für eine andere Verhaltensweise unterstützt werden:</p>
<ul>
<li>eingeübtes Rollen- und Beziehungs-Verhalten kann mit Hilfe der Supervision bei sich selbst entdeckt werden</li>
<li>diese Rollen und Verhaltens-Routinen wurden im Leben durch bestimmte Rahmenbedingungen entwickelt und trainiert. Diese Geschichte kann man unter Supervision teilweise rekonstruieren.</li>
<li>unterscheiden, welche Rollen und Gewohnheiten sinnvolle Entlastung darstellen und welche hinderlich sind</li>
<li>alternative Verhaltensmöglichkeiten entwickeln und einüben.</li>
</ul>
<p><a name="1150_wie_denken_Sie_zu_ehrlichen_beziehungen"></a><strong>Wie denken Sie darüber?</strong></p>
<p>Über Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge freue ich mich.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#1150_anfang">zum Anfang des Artikels</a></p>
<p><a name="1150_weiterführende_links"></a><strong>Dieser Beitrag gehört zur Reihe &#8220;selbstmotiviert lernen&#8221;</strong></p>
<ul>
<li>selbstmotiviert lernen (1): <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2008/10/01/schule-und-unterricht/selbstmotiviert-lernen-1-eigene-ziele-meilen-und-stolpersteine-festhalten/" title="eigene Ziele geplant und konsequent verfolgen" >eigene Ziele, Meilen- und Stolpersteine festhalten</a></li>
<li>selbstmotiviert lernen (2): <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2008/12/22/allgemein/selbstmotiviert-lernen-2-eigene-ziele-statt-durch-vorsatze-durch-neue-routinen-erfolgreich-umsetzen/" title="neue Ziele über neue Gewohnheiten oder Routinen anzielen" >eigene Ziele statt durch Vorsätze durch neue Routinen erfolgreich umsetzen</a></li>
<li>selbstmotiviert lernen (3):<a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/02/12/praxis-fur-supervision-und-coaching/selbstmotiviert-lernen-3-video-als-feedback/" title="Videos als Feedback" > Video-Aufzeichnung als Feedback</a></li>
<li>selbstmotiviert lernen (4): <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/05/22/allgemein/selbstmotiviert-lernen-4-sich-ehrlich-in-beziehung-bringen/" title="Ehrlichkeit als Weg in Beziehungen" >sich ehrlich in Beziehung bringen</a></li>
</ul>
<p>Die Reihe wird fortgesetzt.</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li><a rel="nofollow" href="http://www.leichtigkeitlernen.com/index.php/2009/05/was-bedeutet-ich-selbst-sein/" title="nicht ehrlich in Beziehung gehen - eine Rolle spielen" >Was bedeutet &#8220;ich selbst sein&#8221;? </a>von Daniel Mihajlovic</li>
<li><a rel="nofollow" href="http://www.familylab.de/" title="Familylab - Plattform für das Lernen von Kinder, Jugendlichen, Eltern, Erziehern und Lehrern" >Familylab</a> &#8211; eine deutsprachige Website mit vielen hilfreichen Impulsen und Links</li>
<li><a href="http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Erziehungsfragen/s_413.html" title="Grundideen von Jesper Juul zu gelingendem Lernen und Erziehen von Kindern und Jugendlichen" >Eine Zusammenfassung wichtiger Ideen von Jesper Juul</a>, z.B. Erweiterung der Rollen</li>
</ul>
<p>zuletzt bearbeitet am 09.07.2009 / 15:55                                        Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2009%2F05%2F22%2Fallgemein%2Fselbstmotiviert-lernen-4-sich-ehrlich-in-beziehung-bringen%2F'; szt='selbstmotiviert+lernen+%284%29%3A+sich+ehrlich+in+Beziehung+bringen';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/05/22/allgemein/selbstmotiviert-lernen-4-sich-ehrlich-in-beziehung-bringen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Profession Supervision (4): Gute Berater sind vernetzt.</title>
		<link>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/05/13/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-3-vernetzte-berater-sind-hilfreich/</link>
		<comments>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/05/13/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-3-vernetzte-berater-sind-hilfreich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 13:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Veeser-Dombrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis für Supervision und Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[beraten]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsverband]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[DGSv]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[FVS]]></category>
		<category><![CDATA[Intervision]]></category>
		<category><![CDATA[kollegial]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lösungskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Profession]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[reflektieren]]></category>
		<category><![CDATA[Supervision]]></category>
		<category><![CDATA[Synergie]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Berater empfehlen Vernetzung, denn sie fördert Qualität, Lösungskompetenz und kann entlasten (Synergie). - Supervisoren vernetzen sich selbst auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a name="476_anfang"></a><strong>Zusammenfassung und Gliederung</strong></p>
<p>Die meisten Beraterinnen und Berater raten ihren Klienten zu Synergie und Qualität fördernden Vernetzungen. Da liegt die Erwartung nahe, dass gute Berater/innen sich ebenfalls vernetzt haben:  Zu kollegialer Anregung und Kontrolle, zu fachlichen Diskursen und zum gemeinsamen Vertreten wichtiger berufspolitischer Inhalte.</p>
<ul>
<li><a href="#476_vernetzte_Umwelt">Die Umwelt der Arbeit und der Freizeit der Menschen wird immer mehr vernetzt.</a></li>
<li><a href="#476_komplex_vernetzte_strukturen">Komplexe Strukturen werden gut von vernetzten Berater/innen beraten.</a></li>
<li><a href="#476_berufsständige_vernetzung">Berufsständige Vernetzung von Supervisor/innen</a></li>
<li><a href="#476_kollegiale_vernetzung">Kontrollsupervisionen und Intervisions-Gruppen<br />
</a></li>
<li><a href="#476_links">weiterführende Links</a></li>
</ul>
<p></p></blockquote>
<p><a name="476_vernetzte_Umwelt"></a><strong>Die Umwelt der Arbeit und der Freizeit der Menschen wird immer mehr vernetzt.</strong></p>
<p>Das ist schon ein Allgemeinplatz: Moderne Arbeitsfeldern werden immer komplexer &#8211; alles ist mit anderen Faktoren und Subsystemen vernetzt.</p>
<p>Diese Zunahme der Komplexität findet sich auch im Freizeit- und Erholungsbereich der arbeitenden Menschen.<br />
(Vielleicht ist ein Teil der gefühlten Zunahme an Komplexität auch durch eine genauere Erfassung und unsere Wahrnehmung bedingt.)</p>
<p>Die Zunahme der Komplexität kann man auch als Zunahme des Grads der Vernetzung beschreiben.</p>
<p>Insgesamt werde moderne Wissensgesellschaften immer häufiger als komplexe Netzwerke beschrieben und gedeutet.</p>
<p><a name="476_komplex_vernetzte_strukturen"></a><strong>Komplexe Strukturen werden gut von vernetzten Berater/innen beraten.</strong></p>
<p>Um komplex zusammenhängende Strukturen (Organisationen, Systeme) gut beraten zu können, benötigen die beratenden Personen umfangreiche Kenntnisse, Fertigkeiten und Intuitionen. Eine solide Berater/innen-Ausbildung ist dazu ein Grundstock, reicht aber in vielen Fällen einfach bald nicht mehr aus.</p>
<p>Hier kommt kollegiale Kompetenz-Netzwerke ins Spiel: Was ich selbst nicht mehr durchschaue, wo ich selbst Fragen und Unsicherheiten habe, berate ich mich mit kompetenten Kolleg/innen und lasse mich von deren Einfällen, wissen und Verfahren  unterstützen.</p>
<p>Manche Projekte sind auch sinnvoll, im Team von Berater/innen zu begleiten.</p>
<p><a name="476_berufsständige_vernetzung"></a><strong>Berufsständige Vernetzung von Supervisor/innen</strong></p>
<ul>
<li>Die schweizer Kolleginnen und Kollegen haben sich bereits 1976 als Berufsverband zusammengeschlossen, des heutigen<strong> BSO &#8211; Berufsverband für Supervision, Organisationsberatung und Coaching</strong>.<br />
Mehr Informationen unter: <a rel="nofollow" href="http://www.bso.ch" title="der Schweizer Berufsverband für Supervisorinnen und Supervisoren"  target="_blank">http://www.bso.ch</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Seit 1988 gibt es den kollegialen Zusammenschluss der <strong>FVS, Freiburger Vereinigung von SupervisorInnen e. V.</strong><br />
Hier haben sich Supervisorinnen und Supervisoren aus dem Großraum Freiburg zu gemeinsamer Fortbildung, Berufspolitik und gemeinsamem Marketing zusammen geschlossen. Der Verein gibt regelmäßig eine Art Branchenbuch für Supervisor/innen rund um Freiburg heraus und betreibt eine Website mit Berater/innen-Suchmaschine: <a rel="nofollow" href="http://www.supervision-freiburg.de" title="Freiburger Vereinigung von Supervisorinnen und Supervisoren"  target="_blank">http://www.supervision-freiburg.de</a><br />
Hier bin ich als Mitglied im Leitungsteam engagiert.</li>
</ul>
<ul>
<li>Dieses Jahr im Mai feiert die  <strong>DGSv &#8211; Deutsche Gesellschaft für Supervision</strong> &#8211; ihre zwanzigjährige Gründung.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1129" title="20_jahre_dgsv_orange" src="http://www.veeser-dombrowski.de/wp-content/uploads/20_jahre_dgsv_orange.gif" alt="20_jahre_dgsv_orange" width="320" height="83" /><br />
Dieser große Berufsverband vertritt hohe Ausbildungs- und Berufsstandards und engagiert sich für die Weiterentwicklung der Profession.<br />
Mehr erfahren Sie hier: <a rel="nofollow" href="http://www.dgsv.de" title="Deutsche Gesellschaft für Supervision"  target="_blank">http://www.dgsv.de</a><br />
Hier engagiere ich mich als Sprecher der <a rel="nofollow" href="http://www.supervision-freiburg.de/dgsvfr.html" title="DGSv-Regionalgruppe als regionale Vernetzung von DGSv-Mitgliedern"  target="_blank">DGSv-Regionalgruppe Freiburg</a>.</li>
</ul>
<p><a name="476_kollegiale_vernetzung"></a><strong>Kontrollsupervisionen und Intervisions-Gruppen<br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Berufsverbände verpflichten ihre Mitglied zu Mindestandards.</p>
<p style="text-align: left;">Ein solcher Standard ist die Ausübung der Profession &#8220;nach den Regeln der Kunst&#8221;, also auf der Höhe der Theorie-Entwicklung und der bewährten Praxis.<br />
Dies bedeutet auch fachliche Kontrolle dies Anspruchs an die eigenen Beratungs-Arbeit.</p>
<p style="text-align: left;">Für die Qualitätssicherung von Supervisoren und Coachs haben sich Intervisions- oder Kontrollsupervisions-Gruppen bewährt:</p>
<ul>
<li>regelmäßige Treffen unter Leitung eines Supervisors (Kontrollsupervision) oder kollegial geleitet (Intervision)</li>
<li>fachlicher Austausch über die Beratungsfälle</li>
<li>die Fälle sind anonymisiert, d. h.Vertraulichkeit ist garantiert</li>
</ul>
<p>Mich selbst unterstützt meine Intervisionsgruppe bei kniffligen Fällen und regelmäßig bei der Überprüfung meiner Beratungs-Angewohnheiten (Ja, auch die gibt es!).</p>
<p style="text-align: right;"><a href="#476_anfang">zum Anfang des Artikels</a></p>
<p><a name="476_links"></a><strong>weiterführende Links:</strong></p>
<p><strong>Dieser Artikel gehört zur Reihe &#8220;Profession Supervision&#8221;.</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/02/02/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-1-der-nutzen-der-professionalisierung/" title="Professionalisierung nützt." >Der Nutzen der Professionalisierung</a> (Profession Supervision, 1)</li>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/02/26/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-2-systemische-aufstellungen-wirken/" title="Systemische Aufstellungen werden erforscht." >Forschung über systemische Team-Aufstellungen</a> (Profession Supervision, 2)</li>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/03/02/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-3-was-ist-hypnose-im-alltag/" title="Hypnose gib es alltäglich." >Was ist alltägliche Hypnose?</a> (Profession Supervision, 3)</li>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/05/13/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-3-vernetzte-berater-sind-hilfreich/" title="Die Arbeitswelt ist immer komplexer, d.h. vernetzter. Gute Berater reagieren udn vernetzen sich auch." >Gute Berater sind vernetzt.</a> (Profession Supervision, 4)</li>
<li><a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/11/06/praxis-fur-supervision-und-coaching/frei-entscheiden-profession-supervision-5/" title="Superversion unterstützt freie Entscheidungen" >frei entscheiden</a> (Profession Supervision, 5)</li>
</ul>
<p>Diese Reihe wird in loser Folge fortgeführt.</p>
<p><strong>Das könnte Sie auch interessieren:</strong></p>
<ul>
<li>Was Supervision leistet, <a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/supervision-und-coaching/nutzen-von-supervision-und-coaching/" title="Der Nutzen von Supervision und Coaching" >eine kurze Zusammenfassung von Evaluationen und Beiträgen zur Wirkungsforschung von Supervision</a></li>
<li>ein Artikel zum Grundlagen-Thema &#8220;<a href="http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2008/03/10/praxis-fur-supervision-und-coaching/wie-wir-lernen/" title="Zusammenfassung von Grundwissen aus den Neuro-Wissenschaften zum Lernen" >Wie wir lernen</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Zuletzt bearbeitet: 16.11.2009 / 20:50 Uhr                                   Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.veeser-dombrowski.de%2Findex.php%2F2009%2F05%2F13%2Fpraxis-fur-supervision-und-coaching%2Fprofession-supervision-3-vernetzte-berater-sind-hilfreich%2F'; szt='Profession+Supervision+%284%29%3A+Gute+Berater+sind+vernetzt.';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/12/74/widget_1274d552f9c7d1c509354b4208ecf0be.js"></script></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.veeser-dombrowski.de/index.php/2009/05/13/praxis-fur-supervision-und-coaching/profession-supervision-3-vernetzte-berater-sind-hilfreich/feed/</wfw:commentRss>
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