sich lieber begegnen als daddeln – Kampagne gegen Phubbing (gut leben – 4)

Zusammenfassung

Eine Initiative, die mir aus dem Herzen spricht: Smartphones sind tolle Geräte, nur ihre dominante Nutzung in allen unmöglichen Situationen nervt mich – und offensichtlich nicht nur mich.

Jetzt gibt es auch ein Kunstwort dafür aus „phone“ und „snubbing“ (rüffeln, verächtlich abweisen).

Möglichkeiten werden Zwänge.

Wunderbar, was man mit den kleinen und leistungsstarken Geräten alles machen kann – und so praktisch: aus der Hosen- oder Handtasche heraus.

Allerdings kann ich von vielen Gelegenheiten erzählen, in denen die vielen Möglichkeiten der Geräte auch ungewollte Zwänge nach sich ziehen.

recherchieren, schreiben, updaten

Auch wieder zugegeben: Manchmal ist es hilfreich, in einem Gespräch oder auch in einer Entscheidungssituation wichtige Informationen oder Daten zu bekommen: Das Kino- oder Konzert-Programm, die Wetterprognose oder ein historisches Datum.

Meistens – so habe ich entdeckt – kann man auf diese Information in Echtzeit auch ohne Verluste verzichten.

Die Aufmerksamkeit leidet

Entgegen allen Beteuerungen geht ein Teil der Aufmerksamkeit auf die anderen genutzten (oder möglichen) Kommunikations-Kanäle.
(Sogar das Abwehren der Nutzungs-Impulse kostet nachweislich Energie!)

So passiert es, dass jemand nach dem Update seines Kurznachrichten-Dienstes den Verlauf des Gespräches aus dem Blick verloren hat oder dass während eines dienstlichen Gespräches die sms einer wichtigen Person für Ablenkung sorgt.

Das nervt.

Herzlichen Dank an den Initiator Alex Haigh und sueddeutsche.de

Sie schreiben mir aus dem Herzen.

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zuletzt leicht überarbeitet am 10. August 2013      zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

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