In fast jeder Lebenslage haben wir Bilder und Vorstellungen von uns und anderen im Kopf
- Was von dem, was ich ausdrücken wollte, ist von der anderen Person wie verstanden worden?
- Wie wirke ich auf mein Gegenüber?
- Was erwartet oder benötigt mein Gegenüber?
- Was habe ich beim anderen erreicht oder auslösen?
Ob diese Vorstellungen von uns selbst oder den anderen zutreffen, ist immer wieder unsicher.
Der Normalfall in der Kommunikation ist nämlich nicht das passgenaue Verstehen sondern leider allzu oft ein teilweises oder sogar vollständiges Miss-Verstehen!
Was können wir tun?
- Wir könnten die Möglichkeiten der Missverständnisse einfach übersehen.
- Wir können sehr viel Enerie dafür aufwenden, über unsere Unsicherheiten, wie etwas angekommen sein könnte, zu phantasieren und nachzusinnen.
- Energiesparender ist es da höchst wahrscheinlich, wenn wir unser Gegenüber fragen, was und wie es bei ihm angekommen ist, was wir ausgedrückt oder getan haben.
Zugegeben, das erfordert immer wieder neuen Mut und auch Energie.
Es klärt aber, gibt uns ein wenig mehr Einblick in die Realität aus der Sicht unserer Umgebung, erspart uns manche Spekulation und Täuschung und damit schließlich auch manche spätere Ent-Täuschung.
Für pädagogisch oder sozial tätige Menschen könnte ein (formalisiertes) Feedback – wie in einem eigenen Beitrag über Feedback von Schülerinnen und Schülern beschrieben – hilfreich sein.
Zuletzt überarbeitet am 28. März 2010 / 12.23 Uhr


