Unterbrechung – eine Chance zum Neuanfang

Viele haben im Sommer Urlaub.

Tatsächlich habe ich mehr von dieser freien Zeit, wenn ich auch den gewohnten Ort und damit die gewöhnliche Umgebung und die Routinen – zumindest zeitweise – verlasse.

Dann kommt es zu Unterbrechungen

  • Ich sehe aus einem anderen Blickwinkel.
  • Ich beobachte manches anders und neu.
  • Manchmal verändert sich auch meine Bewertung.
  • Regelmäßig versuche ich Ungewohntes (manchmal unterlasse ich etwas, manchmal tue ich etwas bewusst zusätzlich).

Nutzen wir die Chance bei der Rückkehr

Anschließend kehren wir in die Alltagswelt zurück und haben die Chance, manches anders zu sehen, zu üben und zu leben.

Dazu wünsche ich gutes Gelingen.

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zuletzt bearbeitet am 21.08.2014        zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

Sprechen Sie grundsätzlich bei Abschieden!

Zusammenfassung

Immer bei Personalwechsel – und besonders bei Abschieden entstehen Möglichkeiten, grundsätzlich zu sprechen.
Nach meiner Erfahrung tut das den Wechselnden und den Zurückbleiben gut.

Manchmal werden Abiturreden grundsätzlich und visionär.

Die einen sind launisch, die meisten sind eher kurz und manche sind es wert, in Zeitungen abgedruckt und gelesen zu werden.

So auch die Rede nach dem Abitur von Felix Hoffmann “Lasst uns gemeinsam die Welt gerecht formen!” (veröffentlicht am Do, 03. Juli 2014 auf badische-zeitung.de).
Ich verstehe Felix Hoffmann so, dass er sich gegen die gleichmachende Tendenz und die erfahrene Demotivation auspricht und letztendlich die Vision von einer Weltgestaltung – entgegen den ausgedrückten Worten – doch nicht ganz aufgegeben hat. Darum fordert er am Schluss seiner Rede ja auch das Engagement seines Jahrgangs und der Zuhörenden ein.

Spannend sind auch die Kommentare zum Redetext.

Solange es Persönlichkeiten gibt, die über die eigene Lebensoptimierung hinaus auf die Herausforderungen für das Ganze schauen, wird mir nicht dauerhaft bange. – Dafür hat Herr Hoffmann meine Anerkennung.

Und dass diese Rede in Freiburg diskutiert wird, ist meiner Meinung nach eine Qualitätsaussage. – Sicher kann man unterschiedlicher Meinung sein – gut, wenn darüber Gespräche geführt werden!

Auch bei anderem Personalwechsel entstehen Gelegenheiten.

Jemand verlässt ihren Arbeitsplatz, ein anderer wechselt die Abteilung und wieder jemand anderes geht in Rente oder Pension.

Immer bei solchen Gelegenheiten entstehen Gelegenheiten für grundsätzliche Aussagen und orientierende Reden.

Besonders bedeutsam finde ich diese Gelegenheiten beim Abschied aus der beruflichen Arbeit:

  • Eine erfahrende Person spricht und kann den Zurückbleibenden Anteil an den eigenen Nachdenklichkeiten geben.
  • Ideal ist, wenn auch im Berufsalltag Ehrlichkeit möglich und erwünscht ist; jetzt kann man diese tatsächlich üben und wagen.
  • Besonders von Führungspersönlichkeiten kann man reflektierte Abschiedsreden erwarten.

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  • Abgang mit Stil - der letzte Tag im alten Job von Sabine Hildebrandt-Woeckel (FAZ)

zuletzt bearbeitet am 17.07.2014 / 12:43 Uhr         zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

musikalische Pausen-Akzente: Flashmops

Mitten in den Fluss meiner Arbeit bekomme ich eine Mail eines netten Kollegen mit dem Link auf diese wundervolle Sammlung von musikalischen Flashmops.

Mir kommt der Gedanke, diese ab und zu als Pausen-Akzent für mich selbst, Gruppen oder Klassen einzusetzen.

Meine Versuchung wird sein: Dannach noch eins und noch eins.
Ich werde lernen, mich zu beschränken.

Wie geht es anderen mit solchen Pausen-Akzenten?

zuletzt bearbeitet am 15.05.2014 / 9:09 Uhr zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

Aufmerksamkeit und Konzentration selbst bestimmen

Zusammenfassung

Wenn mir Konzentration gelingt, erlebe ich mein Leben als zufriedenstellend und sinnvoll: Ich kann wichtige Kontakte, Anliegen, Projekte und Ziele nachdrücklich verfolgen und “erfolgreich sein”.

Ein fortwährende Übung: Energie und Aufmerksamkeit fokussieren

Nachdenken am Rhein

 

 

Bisher habe ich das nur phasenweise geschafft.
Aber es bleibt mein Ziel,
diese Zeiträume auszudehnen. –

So übe ich weiter.

Unsere Kultur ist eher eine Ablenkungskultur

Gerade erst wurde ich durch Rolf Lotters Text zum Thema Aufmerksamkeit und Konzentration im neuen Heft von brand eins (4/2014; 65-72) angeregt.

Er beschreibt in seinem Text das Dilemma der modernen Kommunikationskultur:

  • wir sind eher zerstreut als konzentriert
  • unsere Kultur ist eher laut und geschäftig als leise und nachdenklich
  • viele empfinden sich eher im Schwall der Informationen ertrinkend als konzentriert nachdenklich und an Lösungen arbeitend

Konferenzen sind unbeliebt und werden vielfältig als unproduktiv wahrgenommen.

In vielen Konferenzen wird viel zu viel geredet und (zu) wenig nachgedacht.

Wir packen uns mit Daten zu, statt die Problemstellungen zu durchschauen und neue (oder auch alte) Wege zu Lösungen zu finden.

Ich bin entschieden der Meinung, dass viel Frustration durch eine kluge Konferenz-Vorbereitung vermeidbar ist.

Lärm stört Nachdenklichkeit und Konzentration

Ich bemerke, wie oft Lärm (in uns und um uns) das Nachdenken und die Konzentration stört.

Ich bin immer wieder erschüttert, wie laut es an vielen Orten ist, an denen nachgedacht und wesentlich Wissensarbeit geleistet werden soll, zum Beispiel in Firmen und nicht zuletzt in Schulen.

Dranbleiben ist wesentlich für Erfolg.

Klingt einfach, ist aber schwer

Dranbleiben wird nochmals schwerer in einer Welt, die als Leitkultur eher den unterhaltenden Lärm, das schnelle  Informationsrauschen und die Anzahl der “Likes” als die Tiefe der Gedanken und die Verantwortung für das eigene Handeln hat.

Und es geht doch!

Selbst bin ich der entschiedenen Meinung, dass herausragende Leistung nur mit Nachdrücklichkeit erreicht werden wird.

Ich werde es weiter üben und probieren!

Ich reserviere Zeiten für die konzentrierte Erledigung.

Selbst plane ich Klausur-Zeiten: Ich schieße mich (von innerer und äußerer Ablenkung) ab widme mich einem ausgewählten Fragen-Komplex in aller Ruhe und Konzentration.
Mir tut es gut, auch einmal einen zehnseitigen Artikel zu lesen oder einen Gedanken zu einem vorläufigen Ende zu denken.
Das gelingt nicht immer.
Dann übe ich einfach weiter und schaffe im Laufe der Zeit wieder die Ruhe/Konzentration zu halten.

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Wie schaffen Sie es, sich zu konzentrieren?

Freue mich über Kommentare

zuletzt bearbeitet am 29. Juni 2014       zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

zum Tag des digitalen Lernens

Zusammenfassung

Modernes Leben und Arbeiten wird heute immer auch medial und mit mobilen Geräten bewältigt. – Ständig gibt es etwas Neues hinzu zu lernen.

Ich lasse mich herausfordern.

Solche Aktionstage sind mir immer auch ein wenig suspekt, scheinen sie mir doch anzuzeigen, dass da (noch) Mangel herrscht.

Manchmal wird er Handlungsbedarf dann im Schreiben darüber erschöpft.

Ich lernte heute komfortabler zu twittern

Heute hatte ich etwas Muse, mich um mein persönliches Twitter-Experiment zu kümmern: Schon länger bin ich mit meiner Handhabung des Miniblogs unzufrieden.

Ich wusste zwar, dass es hilfreiche Werkzeuge gibt, kannte sie aber noch nicht (gut): Es blieb Unzufriedenheit und immer wieder ärgerliche oder umständliche Aktionen in den Diskussionen.
Tweetdeck hilft mir ab heute weiter.
Den Tipp habe ich aus dem empfehlenswerten Lehrerblog von teacheridoo.

Zweitens habe ich bei dieser Gelegenheit gleich die schon lange anhängende Aufgabe, einen neuen Neewsfeed-Reader zu erproben, erledigt.
Auch diesen Tipp (die Firefox-Ergänzung bamboo) habe ich bei teacheridoo gefunden (wie das halt so läuft, wenn man auf einem Blog weiterliest). Danke.

Haben wir eine Wahl?

Nicht zufällig wird an einem solchen Tag auch über die Zwänge der neuen Technologien und die Gefahren diskutiert.

Florian Blaschke vom Magazin t3n bloggt über seinen bewussten Ausstieg aus facebook

und die Medien-Coach-Frau Dr. Kerstin Hoffmann kommentiert provokative mit ihrem Slogan “Web – oder stirb!”.

Digitale Technologie hat auch eine Bedeutung im Unterricht.

Diese Aussage erscheint mir so platt, dass sie kaum noch Nachrichtenwert hat. Und sie wird vielfach wiederholt und diskutiert.

In vielen Kollegien allerdings oft ausschließlich in einer reflexhaften Abwehrhaltung (oft aus Angst vor Kontrollverlust:

  • Die Inhalte sind nicht mehr kontrollierbar.
  • Die Interaktionen sind nicht mehr kontrollierbar.
  • Die Jugendlichen schauen sich gefährlich/jugendgefährdende Inhalte an.
  • Sie werden sich mobben …

Nach wie vor bin ich für einen bewussten Einsatz moderner Kommunikationsmedien in der Schule und im Unterricht. – Für mich heißt dies auch, die Nutzung zu regulieren und auch zu begrenzen.

Andererseits kann ich mir nichts mehr anderes vorstellen, als moderne Kommunikationsmedien immer wieder in den Unterricht einzubeziehen und so den Unterricht an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen anzuschließen.

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zuletzt bearbeitet am 13.03.2014 / 19:13 Uhr      zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht

Lehrer-Blogs – sich anregen lassen und von anderen lernen

Zusammenfassung

Bloggen hilft mir zu reflektieren. -
Die Blogger-Szene von Lehrkräften ist lebhaft und anregend:
Hier gibt es Hinweise auf Übersichten und eine Selbstreflexion.

Wieder einen Überblick finden: neue Listen

Die Blogger-Szene ändert sich schnell und ist unüberschaubar geworden. Also sind auch viele, sehr unterschiedliche Lehrerblogs öffentlich.

Manchmal versuchen Kolleginnen oder Kollegen einen Überblick zu gewinnen und – noch seltener – werden Aufrufe zu Vorstellungen und der Wahl zum “Blog des Jahres” gestartet.

Den neuen Versuch von fontanefan unterstütze ich durch Tipps von Anfang an.

Meine eigenen Blog-Projekte

Selbst betreibe ich diese Hauptseite mit den Schwerpunkten

bloggend reflektieren über lernen, lernen im Unterricht, lernen in der Supervision/Coaching, Gesundheit, gesundheitsschonende Arbeitsmethoden, Professionalisierung

Insofern ist dieses Blog kein lupenreines Lehrerblog.

In einem zweiten, einem Unterrichtsblog zum Religionsunterricht experimentiere ich mit dem Blog-Format als Unterrichtsmedium. Begonnen habe ich mit Ergebnis-Sicherungen und kann mir eine Weiterentwicklung bei Gelegenheit (und verfügbarer Energie) durchaus vorstellen.

Welche Blogs nehme ich selbst wahr?

In meinen beiden Blogs liste ich jeweils aktuell beobachtete Lehrer-Blogs auf. – Tatsächlich beachtet ich diese Kolleg/innen saisonal und je nach Interesse an einem Thema.

Seit dem Spätjahr 2013 lasse ich mich außerdem durch Twitter auf neue Themen aufmerksam machen und habe ausgesuchte Tweets in meinen Hauptblog eingebunden.

Drei wahrscheinlich wenig bekannte, empfehlenswerte Blogs

webcompetent
ein medien- und religionspädagogisches Blog mit vielen Anregungen, den ich sehr schätzen gelernt habe

http://fachschule.blogs.rpi-virtuell.net/
neos digitale Lernlandschaft für Ethik/Religion
Die beiden Blogs von Marion Holzhüter. Sie veröffentlicht seit Beginn des Jahres 2014 aus ihrer reichen Erfahrung mit handlungsorientiertem Unterrichten mit evangelischen Lerngruppen in einer sozialpädagogischen, beruflichen Schule und aus der Ausbildung für Lehrkräfte.
Ich profitiere immer wieder von dieser fleißigen Kollegin: Herzlichen Dank und herzliche Empfehlung.

Herzlichen Dank an fontanefan und die Kolleginnen und Kollegen für viele Anregungen

Nochmals herzlichen Dank an fontanefan für die Initiative und den Anstoß, zur Reflexion und erweiterten Wahrnehmung.

Und Danke an die vielen Kolleg/innen, die ihre Erfahrungen schriftlich reflektieren und anderen verfügbar machen.

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zuletzt bearbeitet am 14. März 2014 / 17:03 Uhr       zur druckerfreundlichen Ansicht zur druckerfreundlichen Ansicht